Debatte um CO2-Ausstoß Neue Studie will beweisen, wie wenig Tempolimits bringen würden

Die Autoren sehen in ihren Ergebnissen demnach einen Beleg dafür, dass ein generelles Tempolimit nur geringe Effekte auf den CO2-Ausstoß im Verkehr und die Zahl der schweren Unfälle hätte. Foto: dpa/Jens Büttner
Die Autoren sehen in ihren Ergebnissen demnach einen Beleg dafür, dass ein generelles Tempolimit nur geringe Effekte auf den CO2-Ausstoß im Verkehr und die Zahl der schweren Unfälle hätte. Foto: dpa/Jens Büttner

Eine neue Studie hat sich damit beschäftigt, wie schnell auf deutschen Autobahnen gefahren wird. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie wenig Auswirkung ein Tempolimit auf den CO2-Ausstoß hätte.

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Berlin - Auch ohne Tempolimit fahren 77 Prozent der Autofahrer auf deutschen Autobahnen einer Studie zufolge langsamer als 130 Stundenkilometer. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtete, fahren laut einer Analyse des Institutes der deutschen Wirtschaft weitere zwölf Prozent zwischen 130 und 140 Stundenkilometer. Gut neun Prozent bleiben zwischen 140 und 160  Stundenkilometer, und weniger als zwei Prozent sind schneller als 160 Stundenkilometer unterwegs.

Studie: So viel Wirkung hätte ein Tempolimit

Für die Studie wurden Daten der automatisierten Autobahnzählstellen in Nordrhein-Westfalen von Mitte Mai bis Ende August analysiert. Insgesamt sind 1,2 Milliarden Pkw-Bewegungen in die Auswertung einbezogen worden.

Die Autoren sehen in ihren Ergebnissen demnach einen Beleg dafür, dass ein generelles Tempolimit nur geringe Effekte auf den CO2-Ausstoß im Verkehr und die Zahl der schweren Unfälle hätte. In der Bevölkerung hätte ein generelles Tempolimit allerdings aktuell eine knappe Mehrheit. 52 Prozent sind nach einer Insa-Umfrage für die „BamS“ dafür, 42 Prozent sind dagegen. Insa befragte am 10. September 1001 Menschen.




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