Debatte um Pflegenotstand So reagiert Jens Spahn auf die Sendung von Joko und Klaas

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) würdigte den Beitrag in der Bundespressekonferenz. Es sei wichtig, das Thema zur besten Sendezeit zu berücksichtigen. Foto: dpa/Michael Kappeler
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) würdigte den Beitrag in der Bundespressekonferenz. Es sei wichtig, das Thema zur besten Sendezeit zu berücksichtigen. Foto: dpa/Michael Kappeler

Die Comedy-Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben erneut Aufmerksamkeit auf ein ernstes Thema gelenkt: den Pflegenotstand. So reagiert Gesundheitsminister Jens Spahn.

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Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitere Gespräche mit Pflegeverbänden angekündigt, um bessere Arbeitsbedingungen in der Branche zu erreichen. Die Auszahlung des Corona-Bonus sei ein Teil. Genauso wichtig seien aber eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen auf Dauer für die 20er Jahre, sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. „Damit nach dieser schweren Phase der Pandemie viele in dem Beruf bleiben und idealerweise zurückkehren wollen, werden wir auch zügig in Gesprächen mit den Pflegeverbänden weiter darüber beraten, wie wir auch dafür die Arbeitsbedingungen noch weiter verbessern können.“

Lesen Sie hier: Joko und Klaas zum Pflegenotstand: „Was da gerade passiert, dürfte ein Stück deutsche TV-Geschichte sein“

Spahn bezog sich auf die ProSieben-Sendung „Joko & Klaas Live“ vom Mittwochabend, in der über sieben Stunden ohne Werbeunterbrechung mit Hilfe einer Bodycam in Echtzeit die Schicht einer Pflegerin an der Uniklinik Münster gezeigt wurde. „Es ist gut, dass die Pflege jetzt in der Primetime läuft“, sagte Spahn. „Pflegerinnen und Pfleger verdienen unseren Respekt, unser Dankeschön, aber vor allem bessere Arbeitsbedingungen.“




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