"Demo für alle" CDU-Fraktionsspitze gegen Teilnahme

Von SIR/dpa 

Reizthema sexuelle Vielfalt: Vor der „Demo für alle“ am Sonntag in Stuttgart formieren sich die Gegner und die Befürworter. Braucht es wirklich mehr Information über sexuelle Identitäten an den Schulen und in der Gesellschaft?

Es steht ein Demo für alle an.  Foto: dpa-Zentralbild
Es steht ein "Demo für alle" an. Foto: dpa-Zentralbild

Stuttgart - Einen Tag nach der Präsentation des Aktionsplanes gegen sexuelle Diskriminierung geht die Diskussion weiter: Der Evangelische Arbeitskreis der baden-württembergischen CDU befürchtet, dass der Plan der Landesregierung „ideologische Gräben aufreißt und die Gesellschaft spaltet“, wie die Landesvorsitzende Sabine Kurtz sagte. Die CDU-Fraktion will trotzdem die für Sonntag geplante „Demo für alle“ in Stuttgart nicht als Plattform für ihre Kritik am der Landesregierung nutzen. Der Lesben- und Schwulenverband in Baden-Württemberg bezeichnet den grün-roten Aktionsplan zur Gleichstellung sexueller Minderheiten als dringend nötig.