Demo gegen Coronaregeln in Stuttgart Polizei ermittelt nach Angriff auf Teilnehmer

Von red/dpa/lsw 

Ein Mann liegt laut Polizei nach einem Angriff bei der Demo gegen Coronaregeln in Stuttgart noch immer mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Nun wird wegen Verdachts der versuchten Tötung ermittelt.

Am Samstag waren drei Menschen, die auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen waren, von Unbekannten angegriffen und niedergeschlagen worden. Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber
Am Samstag waren drei Menschen, die auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen waren, von Unbekannten angegriffen und niedergeschlagen worden. Foto: 7aktuell.de/Marc Gruber

Stuttgart - Nach dem Angriff auf Teilnehmer der Stuttgarter Corona-Demonstration ermittelt die Polizei wegen Verdachts der versuchten Tötung. Am vergangenen Samstag waren drei Menschen, die auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen waren, von Unbekannten angegriffen und niedergeschlagen worden. Ein Mann liege noch immer mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Art der Verletzungen deute auf einen Tötungsversuch hin.

Lesen Sie hier: So lief die Demo gegen die Coronaregeln auf dem Wasen ab

Am Tatort wurde eine Gaspistole gefunden. Ob sie eingesetzt wurde und wer sie dorthin hingebracht hat, ist noch unklar. Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff vom linken Spektrum ausging. Die Ermittlungen laufen den Angaben zufolge in enger Abstimmung mit dem Staatsschutz.

Mehrere Tausend Menschen hatten an der Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen teilgenommen. Am Rande der Kundgebung wurden Teilnehmer laut Polizei von einer Gruppe von 40 bis 50 ebenfalls mutmaßlich linken Gegendemonstranten mit Gegenständen beworfen. Verletzt wurde dabei niemand.




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