Demonstration in Feuerbach Ein anwaltliches Schreiben sorgt für vielfältigen Protest
Auf dem Wilhelm-Geiger-Platz versammelten sich am Samstag rund 180 Demonstranten, um gegen Fremdenfeindlichkeit zu protestieren.
Feuerbach - Vor dem Bezirksrathaus Feuerbach protestierten am Samstag laut Polizeiangaben rund 180 Personen gegen Fremdenfeindlichkeit. Die Veranstalter sprachen von über 200 Demonstranten. Zu der Teilnahme an der Kundgebung, die unter dem Slogan „Gegen jeden Rassismus – In Feuerbach und anderswo“ stand, hatte das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS) aufgerufen. „Wir wollen Zeichen setzen für ein solidarisches Miteinander und gegen jegliche rassistische Hetze“, sagte Christian Schramm, einer der AABS-Sprecher. Neben dem Aktionsbündnis beteiligten sich auch Vertreter der Linken, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN), der Initiative Rems-Murr-Nazifrei, des Forums gegen Unterdrückung von Flüchtlingen (FUF) und der Gruppe „Offenes Treffen gegen Krieg und Militarismus Stuttgart“ (otkm) an der Kundgebung und äußerten sich zu den aktuellen Entwicklungen im Feuerbacher Wohngebiet Hattenbühl. Dort regte sich massiver Widerstand bei manchen Anwohnern als im Dezember bekannt wurde, dass die Verwaltung als eine mögliche Option vorschlägt, auf einer städtischen Brachfläche nahe einer Kindertagesstätte und der Hattenbühlschule eine Unterkunft bis zu 159 Flüchtlinge in Systembauweise zu errichten. Der Gemeinderat hat sich im Falle Feuerbachs allerdings noch nicht festgelegt, wo die Flüchtlinge im Stadtbezirk unterkommen sollen. Neben dem Hattenbühl ist auch das ehemalige Fahrion-Areal und eine Fläche an der Burgherrenstraße als Alternative im Gespräch.
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