Demonstration in Stuttgart Kritik an der EU für Politik der Abschottung

Von Felix Heck 

In Stuttgart haben am Dienstagabend Menschen aus Solidarität mit den Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze demonstriert. Sie übten heftige Kritik an der EU.

Für die Aufnahme von Flüchtlingen Foto: Leif Piechowski
Für die Aufnahme von Flüchtlingen Foto: Leif Piechowski

Stuttgart - „Grenzen auf, Leben retten“ – unter diesem Motto gingen am Dienstagabend deutschlandweit Menschen auf die Straße. Auch in Stuttgart hatte sich Anfang der Woche spontan ein Veranstalterteam zusammengefunden, das am Dienstag auf dem Schlossplatz zur Solidarität mit den Flüchtlingen an der griechisch-türkischen Grenze aufrief. Dort hatte sich die Situation nach der Grenzöffnung der Türkei weiter zugespitzt.

Kritik: EU mitschuldig an Fluchtursachen

„Unserer Meinung nach trägt die Europäische Union an den Fluchtursachen in Syrien eine Mitschuld. Darauf und auf die Abschottungspolitik der europäischen Staaten möchten wir aufmerksam machen“, so Lisa Mandel, die Pressesprecherin der Veranstalter. Das Offene Treffen gegen Krieg und Militarisierung des linken Zentrums Lilo Herrmann hatte die Protestaktion gemeinsam mit der Bewegung Seebrücke auf die Beine gestellt. Rund 100 Menschen sind dem Aufruf gefolgt.




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