Den Böblinger Händlern fehlen 247 Millionen Euro Umsatz Große Verluste beim Auto-Handwerk

Von uls 

In der Pandemie halten sich die Käufer zurück. Besonders spüren das die Autohäuser im Kreis Böblingen.

Einziger Lichtblick für die Branche: Der Gebrauchtwagenhandel zieht etwas an. Foto: dpa/Tobias Hase
Einziger Lichtblick für die Branche: Der Gebrauchtwagenhandel zieht etwas an. Foto: dpa/Tobias Hase

Böblingen - Jeder dritte Neuwagen ist ein Elektro- oder ein Hybrid-Auto, „ aber die 247 Millionen Euro Umsatzverlust im Landkreis Böblingen gleicht das nicht aus“, so kommentiert der Obermeister Torsten Treiber von der Kraftfahrzeuginnung Region Stuttgart die Entwicklung in diesem Jahr.

Der Kreis Böblingen allein hatte bei den Neuzulassungen ein Minus von 1,4 Prozent. Bei den Besitzumschreibungen gab es dagegen ein Plus von 22,3 Prozent. Aufs ganze Jahr gesehen, ergibt sich daraus „aber kein besonders erfreuliches Bild“, sagt der Böblinger Innungsvorsitzende Daniel Kargl: „Wir liegen im Landkreis bei den Neuwagen zur Zeit um fast 8300 Einheiten schlechter als im Vorjahr, das ist ein Umsatzverlust von rund 247 Millionen Euro. Da fallen ein paar Elektroautos mehr wirtschaftlich praktisch nicht ins Gewicht.“

Eine tröstliche Nachricht gibt es doch. Bei den Besitzumschreibungen ist dagegen ein Plus von 3400 Einheiten zu verzeichnen. „Das hilft natürlich, soweit diese über die Autohäuser verkauft worden sind“, so Daniel Kargl weiter.




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