Der Aufsteiger erhält die DEL-Lizenz Bietigheim Steelers starten gegen Ingolstadt in der DEL

In Kassel feierten die Steelers die Meisterschaft in der DEL 2 – nun steht fest, dass die Mannschaft in der kommenden Saison in der DEL starten darf. Foto: imago/osnapix
In Kassel feierten die Steelers die Meisterschaft in der DEL 2 – nun steht fest, dass die Mannschaft in der kommenden Saison in der DEL starten darf. Foto: imago/osnapix

Ende Mai feierten die Bietigheim Steelers die Meisterschaft in der DEL 2 und sicherten sich das Aufstiegsrecht. Nun hat die Deutsche Eishockey Liga (DEL) dem Club auch wirtschaftlich die Erstklassigkeit bescheinigt.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)
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Bietigheim-Bissingen - Nun wird der Traum der Bietigheim Seelers endgültig wahr: Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat dem Meister der DEL 2 die Lizenz für die kommende Saison erteilt, die am 9. September starten soll. Die Steelers hatten in einer dramatischen Play-off-Finalserie die Kassel Huskies besiegt und sich damit sportlich qualifiziert, kurz darauf hatte Geschäftsführer Volker Schoch die Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren eingereicht. Am Freitagnachmittag erhielten die Bietigheimer dann die frohe Kunde aus Neuss: Die Steelers dürfen in der DEL starten – auf dieses Ziel hatten der Club und besonders Schoch seit vielen Jahren hingearbeitet. „Ein großer Traum geht in Erfüllung. Ich bedanke mich bei allen, die über die all die Jahre unsere Aktivitäten und Arbeit unterstützt haben“, sagte der Manager, „wir sind jetzt in der Beletage des deutschen Eishockeys angekommen.“

Zugleich hat die Liga die ersten beiden Spieltage bekannt gegeben. Der Neuling aus dem Ellental bekommt es bei seiner DEL-Premiere am 10. September mit dem ERC Ingolstadt in der Ege-Trans-Arena zu tun, danach heißt der Gegner auswärts Nürnberg Ice Tigers. Die Steelers, die die Saison größtenteils mit dem Aufstiegskader sowie gezielten Neuverpflichtungen bestreiten wollen, besitzen mit 3,3 Millionen Euro den kleinsten Etat aller 15 Clubs. Die finanzstarken Adler Mannheim und Red Bull München planen mit einem etwa viermal so großen Budget. Daher lautet das Saisonziel an der Enz, mit aller Kraft den Abstieg vermeiden.

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