VfB-Transfer-Ticker Das passierte vom 26. Juni bis 2. Juli

Von red 

Sonntag, 2. Juli, 12.47 Uhr: Vor gut einem Jahr wurde Tobias Werner, damals noch beim FC Augsburg unter Vertrag, vom VfB Stuttgart verpflichtet. Nach einer schweren Saison mit mehr Tiefen als Höhen ist ungewiss, ob der 31-Jährige auch in der kommenden Spielzeit bei den Schwaben auflaufen wird. Wohin es den Linksaußen ziehen könnte, ist indes äußerst fraglich. Nun berichtet die „Hamburger Morgenpost“ auf ihrem Online-Portal über die Vorbereitungen des Zweitligisten FC St. Pauli – und wirft in ihrem Artikel vom späten Samstagabend den Namen Tobias Werner in den Ring. So könnte Werner in den Überlegungen des Trainers Olaf Janßen eine Rolle spielen. Wenn es „sportlich und finanziell Sinn macht“, könne man sich beim Kiezclub personelle Änderungen, beispielsweise auf den Außenbahnen, durchaus vorstellen. Für Olaf Janßen ist Tobias Werner auch kein Unbekannter, kennt man sich doch aus der vergangenen Saison bereits bestens. Damals hatte Janßen den VfB Stuttgart in zwei Begegnungen interimsweise betreut und konnte sowohl beim 1. FC Kaiserslautern (1:0) als auch zuhause gegen Eintracht Braunschweig (2:0) wichtige Siege einfahren. Unter anderem in der Startformation auf dem Lauterer „Betzenberg“: Tobias Werner.

Samstag, 1. Juli, 13.32 Uhr: Die Zeichen verdichten sich, dass Stürmer Jan Kliment auch weiterhin bei Bröndby Kopenhagen spielen könnte. Dass der Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart für den 23-jährigen Tschechen keine Verwendung mehr hat, ist bereits seit einiger Zeit kein Geheimnis mehr (siehe Ticker vom 16. Juni, 14 Uhr). Nun veröffentlichte der dänische Traditionsverein eine Liste derjenigen Spieler, die mit dem Trainerteam um Alexander Zorniger ins Trainingslager nach Österreich reisen – und Jan Kliment ist dabei. Der 1,85 Meter große Angreifer war die letzten Monate an Bröndby IF ausgeliehen und mit einem Vertrag bis Ende Juni ausgestattet. Erst jüngst äußerten sowohl der Verein aus Dänemark als auch Kliment selbst die grundsätzliche Bereitschaft für eine weitere Zusammenarbeit. Auf seiner Homepage erläutert der dänische Club zudem, dass der VfB Stuttgart einer Teilnahme von Kliment am Trainingslager zugestimmt habe, während man auf eine endgültige Klärung seiner sportlichen Zukunft hinarbeite.

Samstag, 1. Juli, 11.13 Uhr: Der Wechsel ist perfekt, die Tinte trocken: Anastasios Donis wechselt zum VfB Stuttgart. Was der Grieche zu seinem Wechsel sagt und insbesondere zu den Stuttgarter Fans, lesen Sie hier.

Donnerstag, 29. Juni, 15.25 Uhr: Der VfB Stuttgart hat die nächste Verpflichtung so gut wie unter Dach und Fach gebracht. Nach Orel Mangala wird auch Anastasios Donis aller Voraussicht der nächste Neuzugang. Dass der VfB an dem jungen Griechen interessiert ist, hatten zuletzt mehrere Medien berichtet (siehe Ticker vom 20. Juni, 20 Uhr). Nun kommt viel Bewegung in die Sache. An diesem Mittwoch war Donis in Stuttgart zu einem Kennenlernen mit Manager Schindelmeiser und Trainer Wolf – bereits zuvor hatte der VfB mit seinem Angebot Olimpiakos Piräus ausgestochen, die Donis ebenfalls verpflichten wollten.

Donis, der im englischen Blackburn geboren wurde, wird den VfB dem Vernehmen nach rund drei Millionen Euro kosten, eventuelle Zusatz- und Boniregeln können diese Summe noch steigern. In etwa die Summe also, die der VfB durch den Verkauf von Maxim einnimmt. Donis kann in der Offensive variabel eingesetzt werden und vorbehaltlich einer sportärztlichen Untersuchung soll der Transfer nun zügig abgewickelt werden. Möglicherweise ist Donis schon bei Trainingsauftakt am kommenden Montag (18 Uhr) dabei.

Donnerstag, 29. Juni, 11 Uhr: Beim VfB Stuttgart kam Jean Zimmer in dieser Saison zwar zu 17 Einsätzen, so wirklich durchsetzen konnte sich der kleine Defensivspieler jedoch nicht. Oft musste er auf anderen Positionen aushelfen und wenn er einmal eine Chance auf „seiner“ Rechtsverteidigerposition bekam, waren die Leistungen durchwachsen. Dass der VfB Stuttgart dem Spieler keine Steine in den Weg legen würde ist ein offenes Geheimnis, sowohl eine Leihe als auch ein Verkauf sind denkbar. Wie die „Rheinpfalz“ nun berichtet ist Fortuna Düsseldorf hellhörig geworden und kann sich eine Verpflichtung vorstellen.

Donnerstag, 29. Juni, 9 Uhr: Einem Bericht des „kicker“ zufolge soll der VfB Stuttgart gesteigertes Interesse an Gabriel Barbosa haben. Der 20 Jahre alte Offensivspieler steht in Diensten von Inter Mailand, kommt dort aber nicht so zum Zug wie er sich das vorstellt. 2016 gehörte Barbosa zum Stamm der brasilianischen Olympia-Auswahl, die in Rio Gold gegen Deutschland gewann. Er kann in der Offensive sowohl zentral als auch auf den Flügelpositionen eingesetzt werden.

Mittwoch, 28. Juni, 14 Uhr: Äußerst hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass der VfB Stuttgart gesteigertes Interesse an einer Verpflichtung des kroatischen Mittelfeldspielers Mario Pasalic (22, zuletzt AC Mailand) habe. Mehrere Medien aus dem In- und Ausland berichten dies, das Interesse anderer Klubs wird ebenso kolportiert, etwa von Lazio Rom, Red Bull Salzburg, Galatasaray Istanbul und Leeds United. Doch nach Informationen unserer Redaktion ist dieses Interesse beim VfB nicht vorhanden. Wie bereits am 22. Juni von uns berichtet (siehe Ticker von 15.15 Uhr) spielt Pasalic keine Rolle in den Überlegungen des VfB Stuttgart.

Mittwoch, 28. Juni, 10 Uhr: Verliert der VfB Stuttgart II nach Marvin Wanitzek einen weiteren für die bald startende Saison fest eingeplanten Spieler? Dies scheint zumindest möglich, denn Mart Ristl ist aktuell beim FC Sochaux im Probetraining. Bis Ende der Woche spielt der Mittelfeldabräumer dort vor, vermeldet der französische Zweitligist, von dem erst im Winter Jerome Onguene nach Stuttgart wechselte, via Twitter.

Dienstag, 27. Juni, 13.15 Uhr: Große Ehre für Ante Coric: Das 20-jährige Supertalent aus Kroatien erhält beim dortigen Rekordmeister Dinamo Zagreb das Trikot mit der Rückennummer 10. Damit reiht sich der Offensivspieler, der Medienberichten zufolge auf dem Zettel des VfB Stuttgart steht (siehe Ticker vom 4. Juni, 13 Uhr), in eine Liste namhafter Vorgänger ein: In der jüngeren Vergangenheit trugen bereits Akteure wie Sammir sowie der heutige Superstar Luka Modric (Real Madrid) dieses bedeutende Dress. Die Zuteilung der Rückennummer wird in der kroatischen Medienlandschaft als Indiz dafür gewertet, dass Ante Coric zunächst einmal beim amtierenden Vizemeister bleiben und dort zumindest die Qualifikationsrunden zur UEFA Europa League bestreiten wird. Dinamo Zagreb hat in der abgelaufenen Spielzeit zum ersten Mal seit elf Jahren die Meisterschaft verpasst, Konkurrent NK Rijeka holte gar das Double. Umso größer ist nun bei Dinamo der Ehrgeiz, die verlorenen Titel wieder in die Hauptstadt Kroatiens zurückzuholen. Auch in den vergangenen Jahren wurden die besten Talente jeweils erst kurz vor dem Ende der Transferperiode Ende August ins Ausland verkauft.

Dienstag, 27. Juni, 10 Uhr: Der schwäbische Einfluss bei Bröndby Kopenhagen wird immer größer. Trainer Alexander Zorniger und der ehemalige VfB-Spieler Benedikt Röcker sind schon länger dort, im Winter stieß Jan Kliment per Leihe dazu. Nun folgt mit Besar Halimi ein weiterer Spieler mit Vergangenheit beim VfB II und den Stuttgarter Kickers. Bröndby leiht Halimi vorerst von Mainz 05 aus. Und auch Kliment wird mit großer Wahrscheinlichkeit bleiben. Bereits letzte Woche äußerte er sich positiv darüber, ob er zum 1. Juli – am 30. Juni endet sein Leihvertrag – immer noch in Kopenhagen sei. „Ich denke schon“, wird Kliment in dänischen Medien zitiert.

Montag, 26. Juni, 14.30 Uhr: Vier Talente aus der eigenen U19 haben in dieser Saison den Sprung zum VfB Stuttgart II in den Regionalliga-Kader geschafft – Danny Collinge, Alexander Groiß, Benedict dos Santos und Marco Stefandl. Weitere vier jedoch nicht. Ihnen hat der Klub auch längst mitgeteilt, dass sie in den Planungen keine Rolle mehr spielen. Es handelt sich um Dylan Akpess Esmel, Toni Suddoth, Georgios Spanoudakis und Yves Vital Mfumuh, der erst in der Winterpause verpflichtet wurde. Alle vier Akteure befinden sich auch auf der Suche, absolvieren Probetrainings. Pikant: Alle vier haben nach unseren Informationen sogenannte Förderverträge, die ihnen eine gewisse Vertragszeit beim VfB II garantieren. Sollten die Spieler also bis zum Ende der Transferzeit am 31. August keine neuen Vereine finden, so müssen sie auch in den Trainingsbetrieb bei den Kleinen Roten integriert werden.

Montag, 26. Juni, 12.12 Uhr: Nach Informationen der „Bild“ soll der VfB Stuttgart ganz heiß auf Steven Skrzybski vom FC Union Berlin sein und angeblich auch ein Angebot über vier Millionen Euro abgegeben haben. Doch Skrzybski wird Union nicht verlassen, hat seinen Vetrag erst im März langfristig verlängert. Berater Maximilian Hoffmann bestätigt dies auf Nachfrage unserer Redaktion: „Das ist aktuell überhaupt kein Thema“, sagt der Mitarbeiter von Arthur Becks Agentur AKA Global GmbH, der noch in der Saison 2015/16 bei den Stuttgarter Kickers als Abwehrspieler unter Vertrag stand.

Montag, 26. Juni, 11.30 Uhr: Der Kongolese Chadrac Akolo hat beim FC Sion in der Schweiz eine gute Saison gespielt und mit 15 Toren in 34 Spielen für Aufsehen gesorgt. Das blieb auch der Bundesliga nicht verborgen: Mehrere Vereine haben Akolo auf dem Zettel, darunter auch nach Informationen unserer Redaktion der VfB Stuttgart. Akolos Berater Michel Urscheler bestätigt das: „Es gibt verschiedene Interessenten – auch aus Deutschland.“ Akolo könnte beim VfB den noch bis zum Jahresende sicher ausfallenden Portugiesen Carlos Mané ersetzen.