VfB-Transfer-Ticker Das passierte vom 5. – 11. Juni

Von red 

Samstag, 10. Juni, 17 Uhr: Alexandru Maxim vor Abgang?

Steht VfB-Publikumsliebling Alexandru Maxim kurz vor einem Wechsel zu Leeds United? Nach einem Bericht des Fußball-Portals „HITC“ steht der englische Fußball-Zweitligist kurz davor, den Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart unter Vertrag zu nehmen. Bei dem am Samstag veröffentlichen Bericht bezieht sich „HITC“ wiederum auf Informationen des rumänischen Portals „Digi Sport“. Demzufolge sind die Verhandlungen zwischen dem 26-jährigen Rumänen und dem VfB Stuttgart in einer „fortgeschrittenen“ Phase. Angaben zu einer möglichen Ablösesumme werden nicht gemacht. Bislang ist die Zukunft Maxims beim VfB offen. Der Rumäne verfügt bei den Schwaben noch über einen bis 2019 gültigen Vertrag.

Freitag, 9. Juni, 19 Uhr: Champions-League-Teilnehmer buhlt um Benjamin Pavard

Insbesondere im Saisonendspurt konnte Benjamin Pavard beim VfB Stuttgart überzeugen – seine guten Leistungen haben sich augenscheinlich aber auch schnell anderswo herumgesprochen: Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig bekundet nun sein Interesse an dem französischen Defensivspieler. „Neben einigen anderen Bundesligisten ist auch Leipzig an Benjamin interessiert“, erläutert Joseph Mahan, Berater von Benjamin Pavard, gegenüber der „Bild“-Zeitung. „Es liegt aber noch kein konkretes Angebot vor.“ Dem Zeitungsbericht zufolge sollen auch Hoffenheim und Köln den 21-jährigen Franzosen intensiv beobachten.

Allerdings macht Pavards Berater ebenso keinen Hehl daraus, dass der Spieler für den Moment am Neckar sein Glück gefunden zu haben scheint. „Benjamin fühlt sich wohl und will jetzt mit dem VfB in der Bundesliga durchstarten“, so Joseph Mahan. Der 21-jährige Pavard war im vergangenen Sommer für rund fünf Millionen Euro vom OSC Lille zum VfB gewechselt und ist mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet.

Freitag, 9. Juni, 13 Uhr: VfB verpflichtet U-19-Spieler Orel Mangala vom BVB

Der VfB Stuttgart hat den ersten Transfer der neuen Saison getätigt. Der 19-jährige Orel Mangala soll den Aufsteiger in der kommenden Erstligasaison im Mittelfeld verstärken. Der belgische U19-Nationalspieler war zuletzt vom RSC Anderlecht nach Dortmund ausgeliehen. Beim BVB absolvierte er insgesamt 25 Spiele in der A-Junioren-Bundesliga West, schoss vier Tore und bereitete fünf vor. Mit der U 19 des BVB wurde Mangala in der vergangenen Spielzeit zudem Deutscher Meister. Dortmund zog die Kaufoption von zwei Millionen Euro zum Ende dieser Spielzeit allerdings nicht. Mangala soll beim VfB Stuttgart einen Dreijahresvertrag bis 2020 erhalten.

Donnerstag, 8. Juni, 20 Uhr: Giefer zu Augsburg – Hitz nach Stuttgart?

Der FC Augsburg hat an diesem Donnerstag Fabian Giefer von Schalke 04 verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet. Damit rückt der mögliche Abgang von Marwin Hitz noch näher. Der Schweizer ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und gewillt, sich anderswo dem offenen Konkurrenzkampf zu stellen. Diesen könnte er in Stuttgart suchen; dort ist der VfB auf der Suche nach einem Herausforderer für Mitch Langerak und Hitz ist – wie auch der Däne Frederik Rönnow, Lauterns Julian Pollersbeck und Ron-Robert Zieler (Leicester City FC) – ein potenzieller Kandidat.

Donnerstag, 8. Juni, 17 Uhr: Ezgjan Alioski war schon einmal fast da

16 Tore, 14 Vorlagen in 33 Ligaspielen – das ist auch in einer nicht ganz so starken Liga wie der Schweizer Super League eine Ansage. Ezgjan Alioski ist ohne Zweifel der Shooting Star der abgelaufenen Saison und somit heiß begehrt. „Dass deutsche und englische Klubs interessiert sind, ist bestätigt. Anfragen aus Deutschland gab es bereits im Januar. Er wird stark umworben und im Fussball kann alles sehr schnell gehen“, bestätigte sein Management unlängst gegenüber „fussballtransfers.com“. Mehrere Bundesligsten sind offenbar hochintererssiert, darunter Frankfurt und Berlin.

Möglich, dass auch der VfB Interesse darunter ist. Der Spieler ist in Stuttgart kein Unbekannter. Im Sommer 2013 war Alioski bereits eine Woche im Probetraining beim VfB II, damals stand der Mazedonier noch bei Schaffhausen unter Vertrag. „Er hat sich sehr gut präsentiert. Willig, lauf- und zweikampfstark. Ihn könnten wir sehr gut gebrauchen“, schwärmte Trainer Jürgen Kramny damals. Ein Wechsel kam nicht zustande, da sich die Parteien nicht über die Modalitäten einigen konnten. Alioski hat in Lugano noch einen Vertrag bis Juni 2018 und scheint einem Wechsel trotz der Qualifikation für den internationalen Wettbewerb mit seinem jetzigen Arbeitgeber nicht abgeneigt.

Donnerstag, 8. Juni, 12 Uhr: KSC holt wohl nächsten VfB-Spieler

Der Karlsruher SC plant mit Hochdruck seinen Kader für die dritte Liga. Ex-VfB-Spieler David Pisot wurde von Würzburg verpflichtet und auch Benjamin Uphoff vom VfB II hat längst unterschrieben. Nun steht ein weiterer VfB-Spieler vor einem Wechsel: Marvin Wanitzek. Die Verhandlungen zwischen KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer, Wanitzek und dessen Berater Murat Lokurlu sind sehr weit fortgeschritten, mit einem Vollzug wird noch in dieser Woche gerechnet. Laut diverser Medienberichten wird Wanitzek einen langfristigen Kontrakt unterschreiben.

Donnerstag, 8. Juni, 11 Uhr: Rönnow unter Beobachtung des VfB

Dass der VfB Stuttgart seinen Kader auf allen Positionen einer Prüfung unterzieht, betonten zuletzt sowohl Trainer Hannes Wolf als auch Sportchef Jan Schindelmeiser. Auch de Position zwischen den Pfosten gehört dazu. Neben Ron-Robert-Zieler (Leicester City), Marwin Hitz (FC Augsburg) und auch Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern) ist Frederik Rönnow (24) von Bröndby IF ein Kandidat. So waren VfB-Scouts beim Länderspiel gegen Deutschland vor Ort, um den jungen dänischen Senkrechstarter zu beobachten. Rönnow selbst betonte in dänischen Medien, dass er „bereit für den nächsten Schritt“ sei und einen Wechsel ins Ausland in Betracht zieht. Doch der VfB ist nicht alleine im Rennen um den Keeper. Mehrere Bundesligisten schickten ihre Scouts zu dem Spiel, um Rönnow unter die Lupe zu nehmen.

Mittwoch, 7. Juni, 13 Uhr: Basler Flügelspieler im Visier

Informationen der „Sportbild“ zufolge hat der VfB Stuttgart ein Auge auf den Schweizer Renato Steffen geworfen. Der 25 Jahre alte Flügelspieler hat in der abgelaufenen Saison 39 Spiele für den FCB absolviert und dabei sieben Tore (zwölf Vorlagen) aufgelegt. Steffen gilt als Leadertyp, der auf dem Platz keine Freunde kennt. Nun will er den Sprung in eine große Liga wagen. Ein Vorteil für den VfB könnte sein, dass Steffen den gleichen Berater hat wie Timo Baumgartl: Ludwig „Wiggerl“ Kögl. Der ehemalige Flügelflitzer wurde mit dem VfB 1992 Deutscher Meister und unterhält traditionell gute Beziehungen zu den Schwaben.

Mittwoch, 7. Juni, 11 Uhr: Gabriele nach Österreich

Seine Zeit beim VfB war auch geprägt durch eine schwere Verletzung, dennoch wird er in guter Erinnerung bleiben: Daniele Gabriele. Der Torjäger machte insgesamt 47 Spiele für die kleinen Roten (13 Tore, 4 Vorlagen), nun wechselt er nach Österreich. Der 22 Jahre alte Stürmer erhält bei Wacker Innsbruck einen Einjahresvertrag plus Option.

Dienstag, 6. Juni, 20 Uhr: Ist der VfB an dänischem Nationaltorwart dran?

Auf seiner Suche nach einem Konkurrenten für Keeper Mitch Langerak ist der VfB Stuttgart womöglich in Dänemark fündig geworden. Nach Informationen des „kicker“ soll Nationaltorhüter Frederik Rönnow das Interesse der Roten geweckt haben und im Zuge des Länderspiels gegen die DFB-Elf am Dienstagabend in Kopenhagen beobachtet werden. Gegenwärtig steht der 24-jährige Däne bis 2019 bei Bröndby Kopenhagen unter Vertrag.

Dienstag, 6. Juni, 17 Uhr: Balliu verlängert in Metz bis 2020

Seit einiger Zeit hielt sich das Gerücht, dass der VfB neben Betis Sevilla und Benfica Lissabon gute Chancen hätte, den Spanier Ivan Balliu (25) vom FC Metz zu verpflichten. Doch die „L´Equipe“ berichtet nun, dass der Außenverteidiger sich dazu entschieden hat bei Metz bis 2020 zu verlängern. Die Moselstädter sind dabei bis an ihre Schmerzgrenze gegangen, um einen ihren besten Spieler der abgelaufenen Saison zu halten.

Dienstag, 6. Juni, 10 Uhr: Passlack im Visier des VfB?

Dass Hannes Wolf beim VfB gelandet ist, hat viel mit seiner erfolgreichen Zeit als Jugendtrainer beim BVB zu tun. Dort erwarb er sich seine Meriten, holte drei Jahre in Folge (zwei Mal mit der U17, ein Mal mit der U19) den Deutschen Meistertitel mit dem Nachwuchs. Felix Passlack war in allen drei Meistermannschaften sein Kapitän. Passlack soll nun im Visier des VfB sein, das berichtet der „kicker“. Der auf der Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv einsetzbare Spieler könnte Dortmund verlassen, da er letzte Saison nur auf 19 Einsätze kam und sich woanders mehr Spielzeit erhofft.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc äußerte sich jedoch eher zurückhaltend: „Wir klären erst einmal die Trainerfrage und werden mit dem neuen Trainer Position für Position durchgehen. Mit 29 Spielern ist unser Kader ein bisschen groß“, gab er an. Ein weiterer Kandidat aus Dortmund ist immer noch Mikel Merino. An dem jungen Spanier zeigte Wolf bereits in der Wintertransferphase großes Interesse: „Er passt in unser Anforderungsprofil. Es wäre klasse, wenn wir den Spieler vom VfB überzeugen könnten“, so der VfB-Trainer damals.