Stuttgarter Platten-Label Cro und Chimperator trennen sich

Von nja 

Nach sieben Jahren Zusammenarbeit gehen die Plattenfirma und der Pandarapper getrennte Wege

Die Chimperator-Geschäftsführer Kodimey Awokou, Sebastian Andrej Schweizer , Steffen Posner und Niko Papadopoulos (von links) mit Cro in der Mitte. Foto: Lichtgut/Verena Ecker
Die Chimperator-Geschäftsführer Kodimey Awokou, Sebastian Andrej Schweizer , Steffen Posner und Niko Papadopoulos (von links) mit Cro in der Mitte. Foto: Lichtgut/Verena Ecker

Stuttgart - Auf Instagram hat Chimperator veröffentlicht, dass das Stuttgarter Label und Cro künftig getrennte Wege gehen werden. „Eine lange und von Erfolg gekrönte Strecke liegt hinter uns“, steht darunter. Aber auch, dass Chimperator und Cro im Konzert- und im Verlagsbereich weiter zusammen arbeiten werden.

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Schon im vergangenen Jahr hatte sich diese Entwicklung abgezeichnet, als Chimperator nicht mehr für das Management von Cro zuständig war, sondern sich fortan sein Bruder Benno Waibel um die Belange kümmerte. „Jetzt ist für Carlo die Zeit gekommen, etwas eigenes auf die Beine zu stellen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Vielleicht soll man aufhören, wenn es am schönsten ist? Für die Firma Chimperator mit Sitz in Berlin und Stuttgart war Cro ein Glückgriff. Das erste virtuelle Lebenszeichen von Cro war das „Easy“-Video Ende 2011. Bis heute wurde es mehr als 57 Millionen Mal geklickt. Und weiter ging die rasante Erfolgsgeschichte des Pandarappers, bei der einige Rekorde gebrochen wurden. Es gab ausverkaufte Konzerte in der Schleyerhalle, Auftritte bei Rock am Ring, aber auch einen Kinofilmflop mit Til Schweiger.