Joachim Masannek, der ehemalige Trainer und Erfinder der beliebtesten Fußballclique Deutschland, erklärt, warum auch viele Mädchen seine Jungsbücher lieben.

Stuttgart - Mit den „Wilden Kerlen“ hat der Münchener Autor Joachim Masannek eine der erfolgreichsten deutschen Kinderbuchserien geschaffen. Ein Gespräch über Jungsträume, verliebte Mädchen und die schwierige Frage: Wie wird man ein Held?


Herr Masannek, jetzt kommen die „Wilden Kerle“ sogar als Zeichenfilmtrickserie ins Fernsehen. Was unterscheidet diese Helden von anderen?
Dass es sie wirklich gibt. Die „Wilden Kerle“, das sind meine Söhne Leon und Marlon, heute 19 und 20 Jahre alt, beide fußballbegeistert, seit sie laufen können. Weil Bayern München Mitglieder erst mit sechs Jahren aufnimmt, haben sie nach der Kita eine eigene Mannschaft gegründet.

Warum haben sie sich Wilde Kerle genannt?
Weil sie genauso gefährlich sein wollten wie die Bayern (lacht). Außerdem haben sie die Monster aus dem Kinderbuch von Maurice Sendak geliebt – „Wo die wilden Kerle wohnen“.

Sie haben die Mannschaft selber trainiert. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Geschichten aufzuschreiben und zu verfilmen?
Als meine Söhne aus dem Astrid-Lindgren-Alter heraus waren, habe ich versucht, sie für meine Lieblingsbücher zu begeistern. Leider ohne Erfolg.

Lesen Sie mehr zum Thema

Astrid Lindgren Stuttgart FC Bayern München