Deutsche Nationalspieler Das sind die großen Verlierer bei der WM-Nominierung

Von sid/pma 

Bundestrainer Joachim Löw hat sich für die WM 2018 auf einen vorläufigen 26-Mann-Kader festgelegt. Es fehlen einige Weltmeister von 2014 – und auch sonst gibt es einige Verlierer.

Mario Götze ist der wohl größte Verlierer. Bei der Weltmeisterschaft 2014 erzielte er noch das Siegtor im Finale, jetzt ist er nicht einmal für den vorläufigen Kader nominiert worden. Foto: AFP 9 Bilder
Mario Götze ist der wohl größte Verlierer. Bei der Weltmeisterschaft 2014 erzielte er noch das Siegtor im Finale, jetzt ist er nicht einmal für den vorläufigen Kader nominiert worden. Foto: AFP

Dortmund - Wo es Gewinner gibt, da gibt es immer auch Verlierer. Joachim Löw hat mit großem Bahnhof im Dortmunder Fußballmuseum den vorläufigen Kader für die WM in Russland bekannt gegeben. 26 Spieler umfasst er, darunter auch Mario Gomez vom VfB Stuttgart.

„Wir wollen das Maximum erreichen und diesen Titel wieder nach Deutschland holen“, sagte Löw bei der Bekanntgabe im Dortmunder Fußball-Museum, wo auch seine Vertragsverlängerung bis 2022 verkündet wurde.

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Bei der Nominierung sei es leider auch sein Job gewesen, „Träume platzen zu lassen. Es ist nie gegen einen Spieler, immer im Sinne der Mannschaft und des Gesamterfolges“, ergänzte Löw. Petersen, mit 15 Toren bester deutscher Schütze in der abgelaufenen Bundesliga-Saison, stach Sandro Wagner aus, der im Gegensatz zu Mario Gomez fehlt. „Ich verspreche mir einiges von ihm“, sagte Löw.

Hier gibt es den deutschen Kader in der Übersicht

Die Mannschaft bricht am 12. Juni von Frankfurt/Main aus nach Russland auf, wo sie in Watutinki nahe Moskau ihr Quartier beziehen wird. Am 17. Juni startet sie in Moskau gegen Mexiko ins Turnier, weitere Gruppengegner sind Schweden (23. Juni in Sotschi) und Südkorea (27./Kasan).

Nicht mit dabei sein werden gleich mehrere Weltmeister von 2014 und es gibt auch weitere Verlierer – wir haben sie in der Bildergalerie zusammengefasst.