Die U-18-Wasserballerinnen des SSV Esslingen haben im heimischen Freibad auf der Neckarinsel souverän die deutsche Meisterschaft gewonnen. Nach Platz zwei im vergangenen Jahr, als die SSVE-Spielerinnen im Finale dem SC Chemnitz knapp unterlagen, holte sich der Esslinger Nachwuchs diesmal eindrucksvoll den Titel.
SSV Esslingen dominiert Halbfinale gegen ETV Hamburg
Als U-18-Pokalsiegerinnen stiegen die Esslingerinnen erst später ins Turnier ein. Im Halbfinale gegen den ETV Hamburg ließ der SSVE-Nachwuchs keine Zweifel aufkommen und gewann deutlich mit 36:5 (8:1, 10:1, 8:1, 10:2). Maite Schafft und Maya Hüsselmann waren mit jeweils acht Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen ihres Teams. Schafft gehört ebenso wie Viktoria Tomica, Torhüterin Maria Sekulic und Mia Reutter bereits fest zum Bundesligakader des SSVE. In Hüsselmann, Alika Kurmakaieva und Sofia Dimanshteyn standen zudem drei Spielerinnen des SV Blau-Weiß Bochum im Esslinger Aufgebot, die ein Zweitstartrecht beim SSVE besitzen.
Revanche gegen SC Chemnitz gelingt im Finale
Im Finale wartete erneut der SC Chemnitz. Doch auch das Endspiel stellte für den Nachwuchs des SSVE keine allzu große Hürde dar. Die Esslingerinnen gewannen mit 12:5 (4:1, 3:3, 4:0, 1:1) – und machten damit die Revanche für das Vorjahresfinale perfekt. „Wir waren vor dem Finale schon aufgeregt, aber von Anfang an selbstbewusst und zielstrebig“, sagte Teamchefin Iris Schneider. Der SSVE trat konzentriert auf und gab die Führung gegen Chemnitz nie aus der Hand. „Das war eine super Teamleistung. Alle haben alles gegeben“, betonte Schneider. Einige Spielerinnen mussten lange durchspielen, dennoch stimmten Einsatz, Kommunikation und Abstimmung bis zum Schluss.
SSVE-Teamchefin Iris Schneider lobt starke Teamleistung
Das Wetter spielte allerdings nicht das gesamte Wochenende über mit, zwei Partien mussten wegen eines Gewitters abgebrochen werden. Die Esslingerinnen konnten ihr Finale nach einer Unterbrechung aber fortsetzen. Am Ende durfte der SSVE-Nachwuchs über den deutschen Meistertitel jubeln – im eigenen Freibad und vor heimischer Kulisse.