Deutsches Literaturarchiv Marbach Kai Uwe Peter wird Präsident der Schillergesellschaft

Von red 

Zuletzt hat es in Marbach rund um das Deutsche Literaturarchiv heftig rumort. Nun folgt der Geschäftsführer des Berliner Sparkassenverbandes Kai Uwe Peter auf den Literaturwissenschaftler Peter-André Alt an der Spitze der Deutschen Schillergesellschaft.

Förderer von Kunst und Wissenschaft: Kai Uwe Peter Foto: DLA
Förderer von Kunst und Wissenschaft: Kai Uwe Peter Foto: DLA

Marbach - Kai Uwe Peter ist in Marbach am Neckar zum Präsidenten der Deutschen Schillergesellschaft gewählt worden. Wie das Kultusministerium mitteilt, ist Peter Geschäftsführer des Berliner Sparkassenverbandes. Der gebürtige Backnanger ist bereits seit 2009 Mitglied des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach und seit 2012 als Schatzmeister in dessen Vorstand tätig. Als Förderer von Wissenschaft und Kunst hat er sich in verschiedenen Einrichtungen engagiert, etwa als Vorsitzender des Vorstands der Freunde des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, als Mitglied des Vorstands des Förderkreises Freunde der Komischen Oper und als Mitglied des Vorstands der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin.

Auf das Literaturarchiv kommen vielfältige Herausforderungen zu

Der 48-jährige Peter übernimmt das Amt des Präsidenten von Professor Peter-André Alt, der die Deutsche Schillergesellschaft seit 2012 leitete. Die literarische Gesellschaft mit rund 2000 Mitgliedern ist Trägerverein des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

Baden-Württembergs Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) lobte das Literaturarchiv als eine herausragende Kultureinrichtung mit internationaler Strahlkraft. Sie kündigte an, die Landesregierung werde zusätzliche Mittel für die Einrichtung bereitstellen, um den Landeszuschuss an die Erhöhung der Bundesmittel anzupassen. Die Mittel seien für Sanierungs- und Erweiterungsbaumaßnahmen und mehr Personal gedacht. Der Landtag werde in Kürze darüber entscheiden. Das Literaturarchiv müsse die vielfältigen Herausforderungen in den Bereichen Digitalisierung, Raumbedarf und Strukturentwicklung in den nächsten Jahren konsequent angehen können, sagte Bauer.




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