Deutschland beim Eurovision Song Contest Die größten Flops der letzten 20 Jahre

2016 belegte Jamie-Lee den letzten Platz. Die damals 18-Jährige reihte sich damit in eine deutsche ESC-Geschichte ein, die zuletzt nicht gerade von Erfolgen gekrönt war. Foto: dpa/Jonas Ekstromer
2016 belegte Jamie-Lee den letzten Platz. Die damals 18-Jährige reihte sich damit in eine deutsche ESC-Geschichte ein, die zuletzt nicht gerade von Erfolgen gekrönt war. Foto: dpa/Jonas Ekstromer

Deutschland beim Eurovision Song Contest – eine Erfolgsgeschichte sieht anders aus. Vor dem diesjährigen Wettbewerb am Samstag blicken wir auf die größten deutschen Flops der letzten 20 Jahre.

Digital Unit : Jana Matisowitsch (jam)
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Stuttgart - Die Coronapandemie machte dem Eurovision Song Contest im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung, die Show wurde ausgesetzt. Am Samstag findet der Gesangswettbewerb nun in den Niederlanden statt. Auf das gewohnte Bild muss das Fernsehpublikum coronabedingt aber verzichten, wenngleich 3500 Zuschauer im Finale vor Ort zugelassen sind. Für Deutschland geht der 26-jährige Jendrik mit seinem Song „I Don’t Feel Hate“ an den Start.

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Ob es ihm bei der Platzierung besser ergeht als seinen Vorgängern, bleibt abzuwarten. Vor allem in den vergangenen Jahren blieben die deutschen Beiträge vor allem durch ihr schlechtes Abschneiden in Erinnerung. Wir blicken zurück auf die größten Flops der letzten 20 Jahre.

2002: Corinna May mit I Can’t Live Without Music

Im Jahr 2002 ging Corinna May für Deutschland an den Start. Die anderen Länder von sich überzeugen, konnte sie nicht. Sie landete auf Platz 21 von 24.

2005: Gracia mit Run & Hide

Als ehemalige Teilnehmerin der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) versuchte 2005 Gracia ihr Glück beim ESC. Gefunden hat sie es nicht. Die damals 22-Jährige blieb eher durch ihr knappes Outfit als durch ihr Gesangstalent in Erinnerung. Mit nur vier Punkten belegte sie den letzten Platz.

2008: No Angels - Disappear

Die Girlgroup schaffte es auch beim ESC im Jahr 2008 nicht, an den einstigen Erfolg anzuknüpfen. Nadja Benaissa, Lucy Diakovska, Sandy Mölling und Jessica Wahls traten mit dem 23. Platz die Heimreise an. 25 Länder nahmen insgesamt teil.

2013: Cascada mit Glorious

2013 beschlich so manchen Zuschauer das – beim ESC altbekannte – Gefühl, den Song „Glorious“ so oder so ähnlich schon einmal gehört zu haben. Vielleicht schaffte Cascada es auch deshalb nur auf Platz 21 von 26.

2015: Ann Sophie mit Black Smoke

Trauriger Rekord: Mit ihrem Song „Black Smoke“ landete Ann Sophie nicht nur auf dem letzten Platz. Sie ging bei der Punktevergabe auch komplett leer aus. Das hatte es seit 1965 nicht mehr gegeben.

2016: Jamie-Lee mit Ghost

Nur ein Jahr später, das nächste Desaster bei den Platzierungen: Jamie-Lee belegte ebenfalls den letzten Platz. Die 18-Jährige kam insgesamt auf elf Punkte.

2017: Levina mit Perfect Life

Auch das Dauerlächeln der deutschen Kandidatin Levina half 2017 nicht. In Kiew reichte es nur für den vorletzten Platz.

2019: S!sters mit Sister

Coronabedingt fand der letzte ESC 2019 statt. Das Duo S!sters holte zwar 24 Punkte, für mehr als den vorletzten Platz reichte es aber trotzdem nicht.

Der diesjährige Eurovision Song Contest wird in Rotterdam ausgetragen (21 Uhr/ARD). Bereits am Dienstag fand das erste Halbfinale statt, am Donnerstag folgt das zweite.




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