Deutschland gegen Argentinien Maradona vor WM-Finale optimistisch

Von SIR/dpa 

Argentiniens Fußballidol Diego Armando Maradona ist vor dem WM-Endspiel am Sonntag gegen die deutsche Elf zuversichtlich. „Deutschland ist nicht unmöglich“, sagte Maradona. Warum das so ist, glaubt er auch zu wissen.

Der deutsche Abwehrspieler Guido Buchwald (hinten) deckt den argentinischen Kapitän, Mittelfeldregisseur und Torjäger Diego Maradona hauteng. Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt im Olympiastadion von Rom das Endspiel der Fußball-WM gegen Argentinien mit 1:0. Foto: dpa
Der deutsche Abwehrspieler Guido Buchwald (hinten) deckt den argentinischen Kapitän, Mittelfeldregisseur und Torjäger Diego Maradona hauteng. Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt im Olympiastadion von Rom das Endspiel der Fußball-WM gegen Argentinien mit 1:0. Foto: dpa

Argentiniens Fußballidol Diego Armando Maradona ist vor dem WM-Endspiel am Sonntag gegen die deutsche Elf zuversichtlich. „Deutschland ist nicht unmöglich“, sagte Maradona. Warum das so ist, glaubt er auch zu wissen.

Buenos Aires - Argentiniens Fußballidol Diego Armando Maradona ist vor dem WM-Endspiel am Sonntag gegen die deutsche Elf zuversichtlich. „Deutschland ist nicht unmöglich“, sagte Maradona am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner Sendung „De Zurda“ („Mit Links“) des venezolanischen Senders Telesur. Ein Übermaß an Selbstvertrauen der Deutschen nach dem 7:1-Kantersieg gegen Brasilien könne der Albiceleste eher helfen. „Sie sind, wie wir sagen, überhöht“, bemerkte Maradona über die Deutschen. „Umso besser für Argentinien.“

Argentinien bestreitet nach seinem mühevollen Halbfinalsieg über die Niederlande im Elfmeterschießen am Sonntag zum dritten Mal ein WM-Finale gegen die Deutschen. 1986 holten sie sich mit einem 3:2 in Mexiko-Stadt den Titel, 1990 in Rom verloren sie 0:1. Maradona war beide Male als Spieler dabei. Bei der letzten WM-Begegnung, 2010 in Südafrika, verlor Argentinien im Viertelfinale 0:4. Maradona war Trainer.

Nach dem Sieg über die Holländer lobte Maradona vor allem Mittelfeld-As Javier Mascherano, den er als „Pitbull“ auf dem Feld bezeichnete. „Es waren Mascherano und zehn andere“, sagte Maradona. Kapitän Lionel Messi sah er dagegen nicht in Topform. „Ich glaube, dass Lionel ein bisschen Ermüdung spürte“, sagte er. Gut weg kam bei ihm sein Ex-Schwiegersohn Sergio Agüero, mit dem er privat seit dessen Trennung von seiner Tochter Gianinna „Differenzen“ hat. „Auf dem Spielfeld liebe ich ihn über alles“, sagte Maradona.