„Deutschlandtrend“ Bürger halten Friedrich Merz als CDU-Chef für am besten geeignet

Die Befragten trauen Friedrich Merz am ehesten die Rolle des neuen CDU-Chefs zu. Foto: imago images/Chris Emil Janssen
Die Befragten trauen Friedrich Merz am ehesten die Rolle des neuen CDU-Chefs zu. Foto: imago images/Chris Emil Janssen

Im neuen “Deutschlandtrend“ bleibt die SPD in der Gunst der Wähler weiter vorne. Friedrich Merz gilt derweil bei den Befragten als Favorit bei der Wahl zum neuen CDU-Chef.

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Berlin - Die Bundesbürger halten Friedrich Merz einer Umfrage zufolge für den am besten für den CDU-Vorsitz geeigneten Kandidaten. 23 Prozent trauen dem Wirtschaftspolitiker das Amt zu, 19 Prozent halten den Außenpolitiker Norbert Röttgen für am ehesten geeignet.

11 Prozent sprechen sich für den geschäftsführenden Gesundheitsminister Jens Spahn aus, 6 Prozent für Fraktionschef Ralph Brinkhaus und 5 Prozent für den Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann, wie Infratest dimap im „Deutschlandtrend“ für das ARD-„Morgenmagazin“ (Freitag) ermittelte. Ein gutes Drittel der Befragten (36 Prozent) kann oder möchte sich in der Frage aktuell nicht festlegen.

CDU wählt neuen Vorstand

Bei den Unionsanhängern liegt Merz demnach deutlicher vorne: 36 Prozent trauen ihm den Vorsitz zu. 25 Prozent halten Röttgen für geeignet, 14 Prozent Spahn, 9 Prozent Linnemann und 6 Prozent Brinkhaus. 10 Prozent der CDU-Anhängerinnen und Anhänger können oder möchten sich nicht zwischen den genannten Politikern entscheiden.

Die CDU will auf einem Sonderparteitag als Konsequenz des historisch schlechten Ergebnisses bei der Bundestagswahl den gesamten Vorstand neu wählen. Parteichef Armin Laschet hatte angekündigt, eigene Ambitionen zurückzustellen.

SPD bleibt vorne

Bei der Beliebtheit der Parteien bleibt die SPD gut einen Monat nach der Bundestagswahl klar in Führung. Für sie sprachen sich in der Befragung 26 Prozent der Teilnehmer aus. Die Union folgt mit 22 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent.

Für die FDP würden sich demnach 13 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden. Für die AfD wurden zehn Prozent vorhergesagt, für die Linkspartei vier Prozent. SPD, Grüne und FDP, die derzeit über eine Ampel-Koalition verhandeln, hätten also weiterhin eine klare Mehrheit.




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