Ausgepfiffen und mit einem eigenen Song bedacht – so erging es Union-Stürmer Max Kruse beim Pokalsieg in München.

Stuttgart - Was müssen sich Fußballer nicht alles gefallen lassen: Sie werden ausgepfiffen, wieder und wieder. Eine gewisse Sorte von Fans auf den Rängen kennt da keine Gnade. Nun hat es auch Max Kruse erwischt, der beim Pokalspiel von Union Berlin bei Türkgücü München übel ausgepfiffen wurde von den Münchner Fans – weil er in dem Pokalspiel das frühe Siegtor für Union erzielte. Fast über die gesamte Spielzeit musste sich Kruse Gesänge und Schmähungen anhören. Nun, er hatte seinen Treffer ja auch direkt vor der Türkgücü-Fankurve erzielt. Aber was hätte er tun sollen? Auf die zweite Halbzeit der Partie warten – und dann richtig zuschlagen?

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Auf alle Fälle reagierte der Union-Stürmer alles andere als empört. Nein, es war sogar so: Er sagte Merci. „Mir wurde ein eigenes Lied gewidmet in München. Da wollte ich mich ganz herzlich für bedanken“, sagte der 33 Jahre alte Angreifer in einem Instagram-Video und grinste breit. Und dieses Liedchen habe ihn so motiviert und angespornt, dass es für Kruse nur noch eine Botschaft in die bayerische Landeshauptstadt zu entsenden gab: „Ganz schöne Grüße nach München, denn Karma is a bitch.“

Max Kruse, der seinen Treffer bereits nach 23 Minuten erzielte, war aber nicht nur über seinen eigenen Song hoch erfreut, sondern auch über den Erfolg im Pokal. „Richtig geil, zweite Runde erreicht, richtig guter Start in die Saison“, sagte er – und es fehlte nur noch, dass er sein Statement singt.

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