Die Impfpriorisierung soll nach und nach aufgehoben werden. Und das ist gut so, kommentiert Katrin Maier-Sohn.

Digital Unit: Katrin Maier-Sohn (kms)

Stuttgart - Die Alten und Schwachen zuerst – das war bisher das Motto der Impfstrategie. Nun lockert sich die strikte Reihenfolge. Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern machen es schon vor. Sie haben die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission bereits über Bord geworfen. Wenn nichts dazwischenkommt, soll im Juni das ganze Land folgen. Hintergrund ist das Zögern vieler Menschen, sich mit dem umstrittenen Impfstoff Astrazeneca immunisieren zu lassen. Sie warten deshalb ab. Deshalb ist die neue Strategie richtig: Denn warum sollte man nicht das verimpfen, was zur Verfügung steht? Kühlschränke, voll mit abgelaufenen Impfstoffen retten keine Menschenleben.

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