Die legendärsten VfB-Spiele Als das Magische Dreieck die Hansa-Kogge versenkte

Von Tobias Weissert 

In unserer letzten Serie haben wir Ihnen unsere zehn größten, schönsten, emotionalsten, aber auch wichtigsten Spiele des VfB Stuttgart gezeigt. Diese Serie haben nun unsere Leser vorgeschlagen. In dieser Folge: Als die Hansa-Kogge versenkt wurde und die Stadionrote mit Senf noch etwas Besonderes war.

Das Magische Dreieck jubelt: Elber (2. v.l.), Balakov (Mitte) und Bobic (re.) feiern mit Gerhard Poschner. Foto: /imago sportfotodienst 9 Bilder
Das Magische Dreieck jubelt: Elber (2. v.l.), Balakov (Mitte) und Bobic (re.) feiern mit Gerhard Poschner. Foto: /imago sportfotodienst

Stuttgart - Denis Tomay erinnert sich noch ein sein erstes Spiel live im Neckarstadion. Inklusive Stadionrote, wie er auf unserer Facebook-Seite schreibt und so die Initialzündung für diesen Text liefert. Ob er die beim ersten Tor überhaupt schon verputzt hatte, ist nicht überliefert. Wir wissen nur, dass Fredi Bobic seinen VfB bereits nach drei Minuten auf die Siegerstraße brachte.

Krassimir Balakov schnürt den Doppelpack

Doch erst nach dem Seitenwechsel sollte der Torreigen so richtig eröffnet werden. Krassimir Balakov, Stuttgarts Spielmacher, erzielte kurz nach Wiederanpfiff innerhalb von fünf Minuten zwei Treffer. Und das, obwohl die Schwaben bei weitem nicht ihr Sonntagsgesicht präsentierten. Zeitweise klafften große Löcher zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen, von der VfB-typischen Aggressivität in den Zweikämpfen war wenig zu sehen. Der Verein mit den bis dato meisten Toren ließ aber dennoch nicht nach. Und so trug sich auch der dritte im Bunde des „Magischen Dreiecks“, Giovane Elber, in die Torschützenliste ein. Das 5:0 erzielte Marco Haber. Den Schlusspunkt setzten die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach Vorarbeit des eingewechselten Sergej Barbarez traf Radwan Yasser zum 1:5-Anschlusstreffer, der letztlich aber nur Ergebniskosmetik war.

Die Stuttgarter waren damit Dritter. Den Platz konnte das Team aus Bad Cannstatt jedoch nicht bis zum 34. Spieltag halten. Am Ende reichte es nur für den vierten Platz.

Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Wohlfahrt – Haber, Verlaat, Berthold, Soldo (80. Lisztes), Poschner, Buck (72. Gilewicz), Hagner (69. Schneider), Balakov, Elber, Bobic.

FC Hansa Rostock: Bräutigam – Zallmann (46. Yasser), Hofschneider, Rehmer, Gansauge, Lange, Beinlich, Studer, Micevski, Baumgart (68. Röver), Akpoborie (30. Barbarez).

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