Die Oscars sind vergeben, Zeit auch modisch Bilanz zu ziehen. Auf dem roten Teppich dominierte die Farbe Weiß. Gwyneth Paltrow ließ besonders tief blicken.
Nein, einen Mode-Oscar gibt es (noch) nicht. Und trotzdem finden viele den roten Teppich bei den Academy Awards mindestens so spannend wie die Preisverleihung selbst. Welche Kleider hätten dieses Jahr ihren eigenen Goldmann verdient gehabt? Und welche waren vielleicht eher ein Fehlgriff? Die 98. Academy Awards aus modischer Sicht.
Gwyneth Paltrow und Emma Stone in unschuldigem Weiß
Oscars so white – aber anders als 2015, als unter den Nominierten kaum schwarze Künstler waren. Weiß, Champagner oder Elfenbein: Helle Farbtöne dominierten den roten Teppich. Besonders tief blicken ließ „Marty Supreme“-Star Gwyneth Paltrow in Armani Privé. Erst beim Blick von der Seite offenbarten sich die transparenten Seiten der reinweißen Robe der 53-Jährigen, die wirklich alles offenbarten.
Emma Stone zeigte einmal mehr, dass sie ein gutes Händchen für Oscarroben hat: Die 37-Jährige trug ein maximal schlichtes, schmal geschnittenes, funkelndes Kleid von Louis Vuitton. Für Weiß entschied sich auch Elle Fanning, die eine Prinzessinnenrobe von Givenchy trug, und „Marty Supreme“-Star Timothée Chalamet, der sich ebenfalls für einen schneeweißen Anzug von Givenchy entschieden hatte.
Demi Moore im spektakulären Federkleid
Das vielleicht spektakulärste Kleid des Abends trug Demi Moore. Die 63-Jährige hatte sich für ein flaschengrünes Federkleid von Gucci entschieden.
Klassischen Hollywood-Glamour beschwörten die Roben von Anne Hathaway und Rose Byrne herauf. Beide Schauspielerinnen trugen ganz ähnliche Kleider – schwarz, schulterfrei, mit Blumen – Hathaway von Valentino, Byrne von Dior.
Welche Roben hätten ihren eigenen Oscar verdient – und welche bleiben nach diesem Abend besser im Schrank? Noch mehr Looks der Oscar-Nacht sehen Sie in unserer Bildergalerie!