Die Salzburger Festspiele werden 100 Jahre alt Im Zwielicht

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Das Jubiläum fällt ins Salzburg ausgerechnet ins erste Corona-Jahr, was zu vielen Umdispositionen geführt hat. Ein Stück freilich ist den Festspielen fast immer in seiner ziemlich wechselhaften Historie erhalten geblieben – Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“.

Als Kulisse schwer  zu übertreffen: der Salzburger Domplatz, wo der „Jedermann“ gespielt wird. Ringsherum eine theatrale Stadt und darüber der Himmel des Salzburger Lands. Foto: Tourismus Salzburg/Günter Breitegger
Als Kulisse schwer zu übertreffen: der Salzburger Domplatz, wo der „Jedermann“ gespielt wird. Ringsherum eine theatrale Stadt und darüber der Himmel des Salzburger Lands. Foto: Tourismus Salzburg/Günter Breitegger

Salzburg - Mit den Salzburger Festspielen habe er so seine „Schwierigkeiten“, sagte der im letzten Jahr verstorbene Werner Schneyder, als wir sechs Monate vor seinem Tod beim Gespräch in einem Ulmer Wirtshaus saßen. Schneyder wusste, wovon er redete, denn er war ja nicht nur Österreicher, sondern als Autor, Moderator, Schauspiel- und Operettenregisseur, Pianist, Chansonnier, Kabarettist und Boxreporter im kulturellen Bereich daheim und in Deutschland so ziemlich alles gewesen, was man innerhalb dieses weiten Sektors nur sein konnte.

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