Die smarteste City Norwegens Wo Bettler ein Smartphone brauchen

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Die Stadt Bærum in der Nähe Oslos gilt als Smart City. Sie ist Symbol für die Technologiefreundlichkeit der Norweger. Mithilfe der Digitalisierung will sie sozialer, nachhaltiger und ökologischer werden. Entziehen kann sich dem kein Bürger.

Im Stadtteil Bærum-Fornebu hat der Ölkonzern Statoil, der als Norwegens „Geldmaschine“ gilt, sein Hauptquartier eröffnet. Foto: Link
Im Stadtteil Bærum-Fornebu hat der Ölkonzern Statoil, der als Norwegens „Geldmaschine“ gilt, sein Hauptquartier eröffnet. Foto: Link

Oslo - Das gemütliche holzgetäfelte Rathaus von Bærum mit seiner Pferdeskulptur am Eingang und den bleiverglasten Scheiben hat noch gar nichts von der Moderne, die sich hinter dem Begriff „Smart City“ verbirgt. Es stammt aus der Zeit, als hier im Dorf das Heu auf Leiterwagen verladen wurde, wie ein nostalgischer Kalender verrät. Heute ist Bærum – 125 000 Einwohner, 25 Autominuten westlich von Oslo – ein Sinnbild für die Technologiefreundlichkeit Norwegens. Etwas mehr als die Hälfte der Bürger der fünftgrößten Stadt des Landes haben einen Uniabschluss. Bærum ist ein Wohn- und Arbeitsort für Gutbetuchte, für Akademiker- und Wissenschaftler. Konzerne wie die Ölfirma Statoil oder die Telekommunikationsgesellschaft Telenor haben hier ihren Sitz in futuristischen Gebäuden.