Katrin Bauerfeind moderiert ihre erste eigene ProSieben-Show. Foto: Joyn/Willi Weber
Ein Mix aus Kindergeburtstag und Weihnachten: Katrin Bauerfeind moderiert auf ProSieben „Die Superduper Show“ – und freut sich über schrille Kinderideen, die Prominente herausfordern.
Was passiert, wenn die Ideen von Kindern auf Prominente wie Tom und Bill Kaulitz, Annette Frier und Edin Hasanovic treffen, die diese auf der großen Bühne inszenieren müssen? Es entstehen fünf kleine, verrückte Shows, von denen am Schluss die beste gekürt wird. Mit der „Superduper Show“ moderiert Katrin Bauerfeind ihre erste eigene Pro-Sieben-Unterhaltungssendung.
Edin Hasanovic, Annette Frier, Katrin Bauerfeind, Tom und Bill Kaulitz (von links) bei der Show. Foto: Joyn/Willi Weber
Frau Bauerfeind, Sie haben weniger als fünf Minuten Bedenkzeit gebraucht, um sich für die Moderation der „Superduper Show“ zu entscheiden. Was hat Sie so schnell überzeugt?
Ich habe gehört, dass Kinder vorschlagen dürfen, was für Shows mal im Fernsehen laufen sollten und dass Prominente das dann möglichst professionell umsetzen müssen. Bill und Tom Kaulitz hatten schon zugesagt. Ich fand alles an dieser Idee charmant und für mich klang es direkt wie die perfekte Mischung aus Kindergeburtstag, Schulausflug und Weihnachten. Ich hab vier Patenkinder und weiß einfach, dass Kinder überragend unangepasste Ideen haben. So auch bei uns: Da will jemand Wasserbomben werfen, wenn Quizfragen falsch beantwortet werden, oder alle sollen Zuckerwatte kriegen, vor allem die Verlierer. Das ist doch bezaubernd.
Mit Kindern zu arbeiten, erfordert besonderes Feingefühl. Wie haben Sie es geschafft, ihnen die Nervosität zu nehmen?
Zum einen haben Kinder heutzutage ein unschlagbares Selbstbewusstsein. Viele sagen gleich: Ich moderiere das wahrscheinlich besser als mein prominenter Showhost. Und wenn die Kids zu uns ins Studio kommen, rede ich kurz mit ihnen, damit sie sich an die Situation im Studio und die Kameras gewöhnen können. Wenn die Shows losgehen, vergessen sie das aber schnell alles und sind, wie man es von Kindern kennt, völlig in ihrer Show und ihrem Element.
Was waren die größten Herausforderungen für die Prominenten?
Die Hauptherausforderung ist, aus wenigen Vorschlägen eine gute Show zu machen. Manchmal wünschen sich Kinder nur Action und dass es knallt. Dann ist schon Kreativität gefragt, um zum Beispiel „Boom! die kaputteste Show der Welt“ zu machen, bei der dauernd Sachen explodieren und erraten werden muss, was das mal gewesen sein könnte, bevor wir es gesprengt haben. Und natürlich tritt man gegen die anderen Prominenten an, die auch alle den Pokal wollen und starke Shows für ihre Kids konzipiert haben. Zu entspannt kann man die Sache also auch nicht angehen.
War bei den Ideen eine dabei, die sich als eigene Show eignen könnte?
Wir haben so viele schöne kleine Sachen dabei gehabt und in der Vielseitigkeit liegt ja auch der Reiz der Show. In einer Sendung hat sich beispielsweise ein Kind eine „Gangsta-Show“ gewünscht und weil Bill Kaulitz auf die Schnelle nicht Kontra K, Apache oder Sido auftreiben konnte, hat er es mit Handpuppen als Kasperle-Theater nachgespielt. Das ist so bezaubernd, aber das trägt vielleicht keine 90 Minuten. Ich muss sagen, dass die Musikshows eventuell etwas wären. Da gibt es diverse Formate, bei denen auch Leute mitmachen können, die nicht so gut singen können. Bei diesen Shows würde ich am ehesten Potenzial sehen. Aber ich finde, die „Superduper Show“ ist eigentlich perfekt, genau so wie sie ist.
Die Superduper Show
Sendetermin „Die Superduper Show“ ist ab Dienstag, 17. September, immer dienstags um 20.15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn zu sehen.
Konzept In vier Folgen inszenieren fünf Prominente jeweils eine Mini-Show. Am Ende entscheidet das Studiopublikum, wer am besten war. Die Ideen stammen von Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren, die bei der Umsetzung mit dabei sind.