Dietmar Hopp Hoffenheim-Mäzen hofft auf Ende der Schmähungen – „Nicht nachvollziehbar“

Von red/dpa 

Nach den Schmähungen gegen Dietmar Hopp hofft dieser auf ein baldiges Ende. Hopp war vor der Corona-Pause wochenlang von Fans in Stadien angefeindet worden.

Dietmar Hopp wurde vor der Corona-Pause wochenlang  angefeindet. Foto: picture alliance/dpa/Uwe Anspach
Dietmar Hopp wurde vor der Corona-Pause wochenlang angefeindet. Foto: picture alliance/dpa/Uwe Anspach

Sinsheim - Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp hat mit großer Enttäuschung auf die wochenlangen Schmähungen durch Fans gegen seine Person reagiert und hofft auf ein baldiges Ende. „Mich zum Gesicht für den Kommerz zu machen, ist wirklich nicht nachvollziehbar. Leider war die Hetze so perfekt inszeniert, dass Ultras vieler Vereine mitgemacht haben. Ich will das aber alles gerne vergessen, wenn es von nun an Geschichte ist“, sagte Hopp in einem Einspieler für das „Aktuelle Sportstudio“ im ZDF.

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Hopp war vor der Corona-Pause wochenlang in deutschen Fußball-Stadien angefeindet worden. Auslöser der Eskalation war eine Entscheidung des DFB-Sportgerichts. Dieses hatte eine Bewährung für Fans von Borussia Dortmund wegen fortgesetzter Hassplakate gegen Hopp aufgehoben und alle BVB-Anhänger für die nächsten zwei Jahre von Pflichtspielen ihres Clubs in Sinsheim ausgeschlossen. Solche Kollektivstrafen, die vom DFB und dem damaligen Präsident Reinhard Grindel 2017 eigentlich als abgeschafft galten, stoßen in der Fanszene auf heftige Ablehnung.




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