Digitale Schule in Böblingen Das Otto-Hahn-Gymnasium wird „Smart School“

Fit im Digitalen: Schülerinnen und Schüler des OHG mit Lehrer Daniel Rauser. Foto: Otto-Hahn-Gymnasium
Fit im Digitalen: Schülerinnen und Schüler des OHG mit Lehrer Daniel Rauser. Foto: Otto-Hahn-Gymnasium

Die Böblinger Schule wird für ihre digitalen Leistungen ausgezeichnet.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Böblingen - Der Digitalverband Bitkom hat jetzt das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) für seine digitale Ausrichtung ausgezeichnet. Die Schule ist damit eine von 20 Smart Schools im Land.

„Die vergangenen Monate haben mehr denn je gezeigt, wie wichtig gute digitale Bildung ist. Dabei geht es nicht nur um die Aufrechterhaltung des Unterrichts, sondern vor allem um die Vermittlung von Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler für ihr späteres Berufsleben dringend benötigen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Am Otto-Hahn-Gymnasium wurden in diesem Bereich verschiedene Prozesse in Gang gebracht, heißt es weiter. Dies habe die Jury um die Staatsministerin und Beauftragte für Digitalisierung Dorothee Bär überzeugt. Dazu zählen beispielsweise die Verwendung von quelloffenen und datenschutzkonformen Plattformen wie Moodle und Nextcloud und der Einsatz von Open Educational Resources (OER) im Unterricht. Auch die Zusammenarbeit des Kollegiums auf digitalem Weg habe sich etabliert. Weiterhin wurden die derzeitige digitale Ausstattung wie auch die geplante weitere Entwicklung im Rahmen des Medienentwicklungsplans gelobt. Gleichzeitig fand das diesjährige CO2-Ampel-Projekt großen Anklang bei der Jury, da es beispielhaft zeigt, wie die Digitalisierung eine Waffe gegen die drängenden Probleme der Zeit sein kann, schreibt die Schule.

Diese Wege werde das OHG die nächsten Jahre weiter beschreiten. Dabei stehen die digitale Ausstattung und die weitere Qualifizierung auf der Agenda. Noch wichtiger ist dem OHG allerdings, dass die Schülerinnen und Schüler für die Herausforderung der Digitalisierung kompetent werden, heißt es. Hierbei sei das eine, dass die Schülerinnen und Schüler mit Apps auf digitalen Endgeräten lernen. Das andere sei aber, dass die Schülerinnen und Schüler beispielsweise begreifen, dass Algorithmen nicht irgendein allmächtiger Gott im Hintergrund sind, sondern auch verstehen, wie diese funktionieren.

„Dafür sind wir mit unserem MINT-Fächerkanon, dem neuen Profilfach IMP und dem Informatik-Kurs in der Oberstufe schon ganz gut aufgestellt. Und damit werden in den nächsten Jahren sicherlich noch weitere interessante Projekte umgesetzt, um etwa die Digitalisierung als Waffe gegen den Klimawandel einzusetzen. Dabei steht beispielsweise im Fokus, wie gesteuert werden kann, dass das E-Bike dann geladen wird, wenn der Strom besonders CO2-arm produziert wird. Oder wie die Füllstände der Mülleimer auf dem Schulgelände erfasst werden können, um diese entsprechend rasch leeren zu können. Oder auch: Wie oft besucht denn das Schuleichhörnchen sein Futterhaus?“, schreibt Lehrer Daniel Rauser. (red)




Unsere Empfehlung für Sie