Nachdem es der Konkurrent Aldi vorgemacht hat, zieht auch Lidl nach: Ab Juni erhöht sich das minimale Einkommen beim Discounter von 12,50 auf 14 Euro.

Auch der Discounter Lidl erhöht den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland ab Juni von 12,50 auf 14 Euro. „Unsere Kollegen leisten täglich einen überdurchschnittlichen Einsatz und uns ist es ein zentrales Anliegen, dass dieser auch überdurchschnittlich und fair entlohnt wird“, sagte der Geschäftsleitungsvorsitzende bei Lidl in Deutschland, Christian Härtnagel, am Mittwoch.

Lidl folgt damit dem Beispiel des Wettbewerbers Aldi. Aldi hatte bereits Ende April angekündigt, den Mindestlohn für die eigenen Mitarbeiter ab Juni auf 14 Euro zu erhöhen. Das Unternehmen hatte den Schritt damals mit der aktuellen Welle von Preissteigerungen begründet.

Der Mindestlohn liegt damit bei den beiden größten deutschen Discountern auch künftig deutlich über dem erst im Juli 2022 auf 10,45 Euro steigenden gesetzlichen Mindestlohn.

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