Diskussion über Nierentransplantation Willi Germund geht an die Öffentlichkeit

Von / StZ 

Unser Korrespondent Willi Germund schildert in der StZ, wie er sich illegal eine Niere beschafft hat – um zu überleben. Wir haben über diesen Beitrag diskutiert. Und wir möchten mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen.

Es sind Jahre vergangen, seit Willi Germund, unser  Korrespondent in Südostasien, sich eine Niere hat transplantieren lassen. Foto: StZ
Es sind Jahre vergangen, seit Willi Germund, unser Korrespondent in Südostasien, sich eine Niere hat transplantieren lassen. Foto: StZ

Stuttgart - Regelmäßig sind wir in der Redaktion mit der Frage konfrontiert: Veröffentlichen wir diesen Text? Ist das nicht zu grausam oder zu werblich oder vielleicht sogar strafrechtlich relevant? Auf der anderen Seite wollen wir die wichtigen Themen, die uns alle betreffen, umfassend darstellen, das ist unser Auftrag. Aus diesem Grund bringen wir Geschichten über Kriegsverbrecher genauso wie Porträts über Menschen, die sich im Ausland eine Leihmutter suchen.

Diese Beiträge sind für uns und hoffentlich auch für unsere Leser einfach zu relevant, um sie wegzulassen. Auch bei dem Beitrag von Willi Germund zu seiner Nierentransplantation gab es Diskussionen in der Redaktion.

Am Ende überwog die Einschätzung, dass die Geschichte eines Mannes, der in Todesangst zum Nutznießer des internationalen Organhandels wird, ein wichtiger Beitrag ist. Er informiert über Geschehnisse, die uns alle interessieren sollten. Und er könnte sogar eine neue Debatte darüber anstoßen, was zu tun ist, damit Menschen in solchen Situationen nicht zu zweifelhaften Methoden greifen müssen.

Hier geht es zum Artikel "Die gekaufte Niere".