Diskussion um Leichtathletik-Meeting Malaika Mihambo ist heiß auf einen Start in Pliezhausen

Malaika Mihambo ist der Topstar der deutschen Leichtathletik. Foto: dpa/Bernd Thissen
Malaika Mihambo ist der Topstar der deutschen Leichtathletik. Foto: dpa/Bernd Thissen

Malaika Mihambo würde gerne in Pliezhausen ihre Form testen. Noch aber ist gar nicht sicher, ob das Leichtathletik-Meeting überhaupt stattfinden kann.

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Pliezhausen - Hinter den Kulissen wird seit Tagen zwischen dem Veranstalter LV Pliezhausen, dem Landratsamt Reutlingen und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) gerungen, ob das 30. Internationale Läufermeeting der krummen Strecken am 8. Mai tatsächlich stattfinden kann. Mit einem differenzierten Hygienekonzept, ohne Zuschauer und reduziert auf Kaderathleten wollen die Organisatoren ins Rennen gehen, das Meeting soll auf drei Blöcke und dreimal 100 Starter verkürzt werden.

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Offizielle, Kampfrichter, Helfer und Athleten müssen einen aktuellen, negativen Coronatest vorlegen. „Der DLV befürwortet aufgrund des sehr guten Hygienekonzepts das Meeting“, sagt Marco Buxmann, der Veranstaltungsdirektor des Verbandes in Darmstadt. Ob und wann es grünes Licht gibt, ist noch offen.

Malaika Mihambo ist bereits geimpft

In der vorläufigen Startliste von Pliezhausen steht in Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo die prominenteste deutsche Leichtathletin. Sie würde mit dem Rennen über 150 Meter ihre Olympiasaison beginnen. „Am wichtigsten ist für mich momentan, dass Wettkämpfe überhaupt stattfinden können“, sagte die zweimalige Sportlerin des Jahres in dieser Woche, „deshalb wäre es wichtig, das Meeting in Pliezhausen im Kalender zu haben.“ Zwei Wochen nach ihrer ersten Corona-Schutzimpfung plant Mihambo einen Test ihrer Sprintfähigkeiten. „Das Schnelligkeitstraining und dessen Überprüfung steht derzeit im Mittelpunkt meiner Vorbereitung“, erklärte die 27-Jährige.

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