Disneys „Eiskönigin“ ist schon jetzt eines der erfolgreichsten Musicals in Stuttgart: Die Show knackt nach einem halben Jahr die 300 000-Besucher-Marke, teilt die Stage mit.
Alle lieben Olaf, den lustigen Schneemann! Die beiden Schwestern Anna und Elsa sowieso – aber auch das Stuttgarter Publikum. Das Disney-Musical „Die Eiskönigin“ verzeichnet nach einer Spielzeit von einem halben Jahr auf den Fildern einen „magischen Meilenstein“, wie die Stage Entertainment erfreut mitteilt: In den bisherigen 200 Aufführungen habe man mit insgesamt 300 000 Besucherinnen und Besucher einen Rekord erzielt.
Den Erfolg erklärt Constanze Müller, die Leiterin des Stage Apollo Theaters, so: „Disneys Eiskönigin ist ein ganz besonderes Musical, denn es gibt nicht viele Shows, die Gäste jeden Alters so sehr berühren wie diese.“ Das Haus sei sehr stolz auf „unsere etwa 40-köpfige Cast, das Orchester und alle Mitarbeitende, die Magie Wirklichkeit werden lässt und das Publikum für ein paar Stunden in eine zauberhafte Welt mitnimmt“, so die Theaterleiterin.
Zu den Stars zählen nicht nur die Eiskönigin und ihre Schwester, sondern ebenso die Puppe von Olaf. Als Schneemann kommt Kaj-Louis Lucke auf die Bühne und spürt stets von Anfang an, wie er sagt, „dass das Publikum von Beginn arauf hin fiebert, ihn endlich zu sehen“. Dementsprechend groß sei die Resonanz: von Staunen über glückliche Zurufe und Applaus sei alles dabei. Die Stage Entertainment bietet an manchen Tagen spezielle Familienangebote an, bei denen Eltern die Kinderpreise zahlen, also etwa 15 Prozent sparen. Sitzerhöhungen sind an der Garderobe erhältlich.
Die Puppen, auch vom Rentier Sven, stammen Michael Curry, der bereits bei Disneys „Der König der Löwen“ sein Können gezeigt hat. Olaf vom traditionellen japanischen Puppenspiel im Bunraku-Stil inspiriert, bei dem sowohl der Darsteller als auch die Puppe vollständig sichtbar sind und vom Publikum als Einheit gesehen werden können. Im Gegensatz dazu ist die Figur von Sven eine Kostümpuppe, bei der der Darsteller nicht sichtbar ist. Erst durch ihre Puppenspieler erwachen Olaf und Sven aber zum Leben und erhalten ihren eigenen Charakter.