„Der Botnanger Kuckucksweg“ Wanderführer: Irene und Manfred Härterich
Trotz intensiven Horchens von 30 Wanderfreudigen, konnten wir den Kuckuck nicht hören. Nur der Zilpzalp und der Eichelhäher erfreuten uns mit ihrem Gesang. Nach der Sage ritt einst der Herzog von Württemberg durch den Botnanger Wald und hörte den Kuckuck rufen. Herzog Karl Eugen hätte den Vogel aber auch gerne gesehen. So wurde ein Kuckuck gefangen und dem Herzog geschenkt. Nun wollte dieser auch noch das Nest des seltenen Vogels besitzen. Die Botnanger meinten „das Nest des Kuckucks ist unser ganzer Wald“ und schenkten dem Herzog auch noch ihren schönen Wald. Mit dieser Geste haben sie sich den Spottnamen „Kuckuck“ eingehandelt.
Auf unserer Wanderung durch Naturschutzgebiete entlang dem Knaubental, dem Buberlesbach und dem Metzgerbach konnten wir am Wasserwerk Gallenklinge den Botnanger Beitrag zur Stuttgarter Trinkwasserversorgung kennenlernen. Auch mehrere Tafeln informierten uns unterwegs über die Eigenheiten dieser Gegend. Trockenen Fußes kamen wir schließlich bei der Waldstube an, wo wir uns zur Schlusseinkehr
angemeldet hatten. Kaum hatten wir unser Essen bestellt, fing es draußen an zu schneien. Gut gestärkt genossen wir nun die Schneelandschaft auf dem Weg zu unserer Bushaltestelle.
Bei uns daheim
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