dm und Alnatura Drogeriekette und Biohändler legen Streit bei

Von red/dpa 

Der dm-Gründer Werner und Alnatura-Chef Rehn haben ihre auch vor Gericht ausgetragenen Differenzen über Markenrechte begraben.

Alantura-Produkte in einem dm-Regal: Nun haben die beiden Firmenchefs ihren Streit beigelegt. (Archivfoto) Foto: dpa
Alantura-Produkte in einem dm-Regal: Nun haben die beiden Firmenchefs ihren Streit beigelegt. (Archivfoto) Foto: dpa

Karlsruhe/Frankfurt - Der Streit um Markenrechte und Sortimente zwischen Deutschlands größter Drogeriemarktkette dm und dem Biohändler Alnatura ist beigelegt. Drogerie-Gründer Götz Werner und Alnatura-Chef Götz Rehn hätten sich wieder versöhnt, sagte ein dm-Sprecher am Dienstag. Zuvor hatten das Fachblatt „Lebensmittel-Zeitung“ und die Zeitschrift „Info3“ darüber berichtet. Hintergrund war eine Auseinandersetzung über Markenrechte. Weitere Details zu der Einigung seien noch nicht bekannt, hieß es bei dm.

Der Drogeriemarkt-Primus aus Karlsruhe hatte jahrzehntelang Alnatura-Produkte geführt, dann aber eigene Bioprodukte ins Sortiment eingebracht. Dafür wurden Ende des vergangenen Jahres rund 200 Alnatura-Produkte aus den dm-Regalen genommen. Werner wollte von Rehn die Markenrechte an Alnatura einklagen, weil seiner Ansicht nach Alnatura erst durch den Vertrieb über dm erfolgreich geworden war. Seine Klage war in erster Instanz abgewiesen worden. Dagegen hatte Werner Berufung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt eingelegt.

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