Doping in Peking 31 überführte Sportler vor Olympia-Aus

Ein Hinweisschild für die Doping-Kontrolle hängt in Peking vor den Olympischen Sommerspielen im nationalen Schwimm-Zentrum (Archivfoto). Nachtests haben 31 Athleten bei Peking-Spielen des Dopings überführt. Foto: dpa
Ein Hinweisschild für die Doping-Kontrolle hängt in Peking vor den Olympischen Sommerspielen im nationalen Schwimm-Zentrum (Archivfoto). Nachtests haben 31 Athleten bei Peking-Spielen des Dopings überführt. Foto: dpa

Betroffen sind Sportler aus sechs Sportarten und 12 Nationen: Bei Nachtests von Proben der Olympischen Spiele 2008 in Peking sind insgesamt 31 Sportler des Dopings überführt worden.

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Lausanne - Bei Nachtests von Proben der Olympischen Spiele 2008 in Peking sind insgesamt 31 Sportler positiv getestet worden. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstagnachmittag mit. Demnach sind Athleten aus sechs Sportarten und insgesamt zwölf Ländern betroffen. Namen wurden zunächst weder von den Athleten noch von den betroffenen Ländern genannt.

Allen droht nun das Aus für die Spiele in Rio de Janeiro in zweieinhalb Monaten. Insgesamt wurden 454 Proben mit neuesten Analysemethoden untersucht. Zusätzlich sollen in Kürze 250 weitere Proben der Olympischen Spiele 2012 in London ebenfalls erneut untersucht werden. Außerdem forderte das IOC die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA auf, eine Untersuchung der massiven Doping-Vorwürfe gegen Russland bei den Winterspielen in Sotschi einzuleiten. Zudem sei das Olympische Komitee Russlands aufgefordert worden, eine vollständige Kooperation zu gewährleisten.

„Alle diese Maßnahmen sind ein bedeutender Schlag gegen die Betrüger, die wir nicht gewinnen lassen werden. Doper haben keinen Platz zum Verstecken“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach: „Die Nachtests von Peking und London sowie die Maßnahmen nach den beunruhigenden Vorwürfen gegen das Anti-Doping-Labor in Sotschi sind ein weiterer Schritt, um die sauberen Athleten zu schützen. Unabhängig von Sportart und Nationalität.“

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