Doppelhaushalt Stuttgart Finanzbürgermeister erwägt Kürzung bei Scool-Abo

Stuttgarts Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU) blickt mit Sorgen auf den nächsten Doppelhaushalt. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Stuttgarts Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU) blickt mit Sorgen auf den nächsten Doppelhaushalt. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Muss die Stadt das Scool-Abo doppelt subventionieren? Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann stellt das in Frage. Das letzte Wort dazu spricht der Gemeinderat.

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Stuttgart - Die Landeshauptstadt könnte in den nächsten Jahren erstmals seit 2018 wieder Kredite für Investitionen aufnehmen müssen. Diese düstere Prognose treibt Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU) um. In den Vorberatungen zum Doppelhaushalt 2022/2023, die nach der Sommerpause starten, will er für ein striktes Kostenmanagement plädieren. Dazu gehört, freiwillige Leistungen der Stadt wo immer möglich aufzuheben.

Bonus wird kritisch gesehen

In einer Vorlage zum Haushaltsplan stellt Fuhrmann den freiwilligen Zuschuss der Stadt zum Scool-Abo des Verkehrsverbundes Stuttgart (VVS) infrage. Die Stadt subventioniert das Ticket doppelt, einmal zusammen mit den Landkreisen einheitlich mit einem vertraglich fixierten Zuschuss, der ab September 15 Euro pro Monat erreicht, und zusätzlich mit einem Bonus von zehn Euro für die Schüler mit Wohnsitz in Stuttgart, um einen Ticketpreis von 365 Euro pro Jahr zu sichern. Diese Leistung sieht Fuhrmann kritisch, sie sei zu hinterfragen und müsse „deutlich niedriger priorisiert“ werden, denn steigende freiwillige Zuschüsse erschwerten die Finanzierung von Pflichtaufgaben. Man brauche eine „Aufgabenkritik“.




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