Dorotheen-Quartier in Stuttgart Einige Geschäfte sind noch längst nicht so weit

Das neue Dorotheen-Quartier ist eröffnet – wenn auch mit Baustellen-Charakter. Denn manche Geschäfte öffnen ihre Türen erst in ein paar Tagen, eines sogar erst in einigen Monaten. Klar ist auch jetzt schon: beim Parken fängt der Luxus an.

Das neue Dorotheen-Quartier wird noch einige Zeit seinen Baustellen-Charakter behalten. Foto: Lichtgut/Julian Rettig 14 Bilder
Das neue Dorotheen-Quartier wird noch einige Zeit seinen Baustellen-Charakter behalten. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Stuttgart - Das Dorotheen-Quartier ist geöffnet – wenn auch mit Baustellen-Charakter. Am Montag noch waren die Scheiben am Ausgang der Karlspassage mit schwarzer Folie abgeklebt, und dort, wo die Autos der Kunden einfahren sollen, rangierten noch Lastwagen und Gabelstapler. Die derweil geöffnete Tiefgarage wird ein wichtiger Baustein der neuen Einkaufsadresse sein.

In vielen Geschäften und Restaurants wird auch am Tag der Eröffnung noch gearbeitet. Acht Shops von insgesamt 30 Geschäften und Gastronomien öffnen daher an diesem Dienstag überhaupt nicht. Die Ladenfläche ist im Rohbau. Dazu zählen Louis Vuitton (Luxus-Taschenhersteller), American Vintage (Bekleidung), Tesla (Automobilhersteller), IKKS (französische Premiummarke), Zadig & Voltaire (französische Accessoires, Taschen und Schuhe), Nesenbach (Gastronomie), Suitsupply (Herrenausstatter) und Rivièra Maison (Möbel).

Das Nesenbach, ein Mix aus Restaurant, Café, Bar und Lounge wird erst am 4. Juni öffnen. Der Gastronom Marco Grenz, der auch den Kursaal in Bad Cannstatt und den Augustiner-Biergarten betreibt, erklärt, es seien zu große Aufzugtüren geliefert worden. Nun ist der Lift zwar eingebaut, hat aber keine Türen. Außerdem habe die Küchenbaufirma wegen des Brückentags vorige Woche ihre Mitarbeiter erst am Montag geschickt. Der Nobelaccessoires-Händler Louis Vuitton soll erst im September von der Stiftstraße ins Dorotheen-Quartier umziehen.

Tagesticket kostet 29 Euro

Im Block A des Gebäudeensembles stehen rund 360 Stellplätze auf drei Ebenen zur Verfügung, davon sind etwa 110 für Dauerparker reserviert und 250 für Kunden und Besucher der City vorgesehen. Zum Vergleich: Das Breuninger-Parkhaus in der Esslinger Straße fasst 600 Plätze.

Die Zufahrt zur neuen Garage erfolgt über die Holzstraße, die vom Charlottenplatz aus parallel zur Hauptstätter Straße als Einbahnstraße am Alten Waisenhaus, am Dorotheen-Neubau und an Breuninger entlang führt. Am Charlottenplatz und am Wilhelmsplatz gebe es gesonderte Wendespuren, teilt die Stadt mit. Das Parkleitsystem werde entsprechend angepasst. Anders als beim Breuninger-Parkhaus gegenüber reduziert sich der Parktarif für die Kunden nicht.

Für 30 Minuten Parken wird in der neuen Garage eine Gebühr von 1,50 Euro fällig. Der Abendtarif von 19 bis 7 Uhr beträgt fünf Euro, das Tagesticket kostet stattliche 29 Euro. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 6 bis 1 Uhr und Sonntag von 10 bis 1 Uhr.

Sonderthemen