Drei Rinder sind am Sonntagmorgen bei Herrenberg-Kuppingen ausgebrochen. Die Polizei erklärt, warum es erschossen werden musste.
Drei Rinder sind am Sonntag gegen 10.44 Uhr von ihrer Weide ausgebrochen und zwischen Kuppingen und Nufringen umhergelaufen. Bei der Polizei gingen mehrere Meldungen ein, wonach freilaufende Rinder auf den Feldern zwischen Kuppingen und Nufringen unterwegs seien, kurz darauf meldete sich auch der Landwirt bei der Polizei, die zusammen mit der Feuerwehr ausrückte.
„Ein Rind hat es sich unter einem Baum in einer Senke bequem gemacht, ein anderes stand in einem Rapsfeld“, sagt der Einsatzleiter der Herrenberger Feuerwehr, Marvin Binder. Mit einer Drohne der DLRG sei die Kuh gesichtet worden. Der Feuerwehr gelang es, beide Tiere bei Kuppingen provisorisch einzuzäunen.
Das dritte Rind lief weg. „Es ist die ganze Zeit Richtung Nufringen gelaufen“, sagt Binder. Laut Polizei lief es mehrfach auf die Kreisstraße 1068, die zeitweise gesperrt werden musste. Binder: „Wir haben es mit großem Abstand verfolgt und im Blick behalten.“
Versuche, das Tier einzufangen, scheiterten. Schließlich sei es eingekreist gewesen, doch als der Landwirt sich ihm näherte, habe es ihn angegriffen und umgerannt. Er wurde dabei leicht verletzt. Wegen der Gefahr für Unbeteiligte musste das Rind vor Ort erschossen werden, teilt die Polizei mit. Die beiden anderen Rinder konnten mit einem Tieranhänger abtransportiert werden.