Drei Syrer in Stuttgart Ein Jahr Deutschland

Von Jürgen Bock, Melanie Maier, und Siri Warrlich 

Tausende Flüchtlinge kamen im Herbst 2015 nach Deutschland. Drei davon sind Sahel, Abdul und Hassan aus Syrien. Was geschah in den Monaten nach ihrer Ankunft – und wie erlebten sie die neue Heimat ? Unsere Autoren haben die drei ein Jahr lang begleitet.

Wir haben drei Flüchtlinge ein Jahr lang in Stuttgart begleitet. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky
Wir haben drei Flüchtlinge ein Jahr lang in Stuttgart begleitet. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky

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Stuttgart - Als Sahel, Abdul und Hassan vor einem Jahr in Stuttgart aus dem Zug stiegen, hatten sie kaum eine Vorstellung davon, was sie in Deutschland erwarten würde. Heute wissen sie, dass Integration nicht so einfach ist, wie sie damals hofften - auch wenn man sich noch so sehr bemüht.

Nur zwei von ihnen haben inzwischen eine Anerkennung als Flüchtlinge, und vielleicht wird es noch dauern, bis Sahel seine Approbation als Pharmazeut in den Händen hält, bis Hassan und Abdul einen Masterplatz bekommen. Die Perspektive auf Frieden in ihrem Heimatland Syrien sieht unterdessen düsterer aus denn je. Aufgeben wollen sie trotzdem nicht. “Wir machen immer weiter”, sagt Sahel.

Wir haben die drei jungen Männer seit ihrer Ankunft in Deutschland begleitet. Entstanden ist eine Geschichte von Ankunft und Ankommen in Deutschland.

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