Drittes Kinderforum Nachwuchs kommt zu Wort

Von Torsten Ströbele 

Am Donnerstag, 7. Mai, findet das dritte Kinderforum statt.

Das dritte Kinderforum findet am Donnerstag, 7. Mai, statt. Foto: Hettel
Das dritte Kinderforum findet am Donnerstag, 7. Mai, statt. Foto: Hettel

Botnang - „Wir reden mit.“ So lautet das Motto des dritten Botnanger Kinderforums, das am Donnerstag, 7. Mai, stattfindet. Seit Februar nehmen Mädchen und Buben aus dem Bezirk die Spielplätze, Sportstätten und Einrichtungen unter die Lupe. Die Ergebnisse, ihre Wünsche und Anliegen werden dann am Donnerstag von 14.30 Uhr an im Bürgerhaus, Griegstraße 18, vorgestellt. Die Moderation übernimmt Jessica Schöllhorn. Sie ist Historikerin, Kunstwissenschaftlerin und Bildungsreferentin.

Der Leiter des Kinder- und Jugendtreffs, Alberto Company, geht davon aus, dass rund 400 Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren an dem Forum teilnehmen. Zudem stehen Fachleute aus der Verwaltung und der Politik für Fragen und später auch als Paten für das eine oder andere Projekt zur Verfügung.

Im Jahr 2005 fand das Kinderforum zum ersten Mal statt. Die Veranstaltung hatte in Stuttgart Modellcharakter. Damals wünschten sich die Mädchen und Buben unter anderem, dass der Hof der Franz-Schubert-Schule neu gestaltet oder die Stadtteilbücherei kinderfreundlicher ausgerichtet wird. Fünf Jahre später hatten die Mädchen und Buben aus dem Pauli-Treff an der Paul-Lincke-Straße im Vorfeld des zweiten Kinderforums sogar einen Film gedreht, um auf die schlechte Zugangssituation zu der Einrichtung hinzuweisen. Zudem hatten damals Mädchen und Buben der Franz-Schubert-Schule „Wir wollen neue Toiletten“ auf Plakate geschrieben. In den sanitären Anlagen stinke es nämlich, meinten die Kinder. Darüber hinaus plädierten sie für mehr Spielmöglichkeiten und zusätzliche Mülleimer im Bezirk. Außerdem wünschten sie sich eine Art Second-Hand-Laden, in dem gebrauchtes Spielzeug günstig erworben werden kann. Bezirksvorsteher Wolfgang Stierle: „Nicht alle, aber doch etliche Projekte konnten im Laufe der Jahre mit Unterstützung durch erwachsene Paten umgesetzt werden.“ Besonders markante Beispiele seien einzelne Radwegverbesserungen, die Nutzung des Hofs der Kirchhaldenschule als kleiner Fahrrad-Übungsparcours und die Umgestaltung des Innenhofs im Pauli-Treff.




Unsere Empfehlung für Sie