Drogenfund in Rotterdam Drei Tonnen Kokain zwischen Bananenpüree entdeckt

Im Hafen von Rotterdam wurden drei Tonnen Kokain  gefunden.   (Symbolfoto) Foto: picture alliance/dpa/Christian Charisius
Im Hafen von Rotterdam wurden drei Tonnen Kokain gefunden. (Symbolfoto) Foto: picture alliance/dpa/Christian Charisius

Im Hafen von Rotterdam hat der niederländische Zoll drei Tonnen Kokain zwischen Fässern mit Bananenpüree entdeckt. Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von rund 225 Millionen Euro.

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Rotterdam - Der niederländische Zoll hat im Hafen von Rotterdam drei Tonnen Kokain im Straßenverkaufswert von 225 Millionen Euro entdeckt. Das Rauschgift wurde vor zwei Tagen in einem Container aus Ecuador zwischen Fässern mit Bananenpüree entdeckt, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Der Container war für eine Firma in Basel bestimmt, die nach Einschätzung der Ermittler mit dem Schmuggel vermutlich nichts zu tun hat. Es handele sich um einen der größten Kokainfunde im Hafen von Rotterdam. Das Rauschgift wurde inzwischen vernichtet.

Wie der niederländische Zoll bereits am Vortag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2021 rund 50 Tonnen Drogen beschlagnahmt, die die niederländischen Häfen zum Ziel hatten. Rund 22 Tonnen wurden in den Niederlanden selber beschlagnahmt, 28 Tonnen entdeckten Zollfahnder bereits im Ausland. Um den Handel mit Drogen von den Niederlanden aus einzudämmen, kontrollieren die Behörden Postsendungen ins Ausland seit dem vergangenen Sommer intensiver. Dabei seien rund 8000 Briefe und Pakete mit Rauschgift entdeckt worden, erklärte der Zoll.




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