Durchsuchungen auch in Süddeutschland Europäische Razzien gegen die ‚Ndrangheta in 46 Gebäuden

Die Polizei und Staatsanwälte haben insgesamt 46 Wohnungen und Gewerberäume durchsucht (Symbolbild). Foto: imago images/Ralph Peters/Ralph Peters via www.imago-images.de
Die Polizei und Staatsanwälte haben insgesamt 46 Wohnungen und Gewerberäume durchsucht (Symbolbild). Foto: imago images/Ralph Peters/Ralph Peters via www.imago-images.de

In einer internationalen Großaktion haben Razzien in Deutschland, Italien und Bulgarien gegen die süditalienischen Mafiaorganisation ‚Ndrangheta stattgefunden. Ein Schwerpunkt: Ingolstadt.

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München - Polizeibeamte und Staatsanwälte in Deutschland, Italien und Bulgarien haben in einer internationalen Großaktion gegen eine Tätergruppe mit Verbindungen zur süditalienischen Mafiaorganisation ‚Ndrangheta 46 Wohnungen und Gewerberäume gleichzeitig durchsucht. Vorgeworfen wird den Beschuldigten die Bildung einer kriminellen Vereinigung und Steuerhinterziehung in Millionenhöhe, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt am Mittwoch berichtete. Gegen wie viele Verdächtige ermittelt wird, enthüllte die Polizei nicht.

Schwerpunkt Ingolstadt

Schwerpunkt in Bayern war nach Informationen der „Bild“-Zeitung der Raum Ingolstadt. Auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) Südbayern sei im Einsatz. Federführung bei den Ermittlungen hat laut Polizeipräsidium das Münchner Zentrum der Europäischen Staatsanwaltschaft, beteiligt ist außerdem die Augsburger Steuerfahndung.

Die Mitglieder der Gruppe gehören demnach teilweise der ‚Ndrangheta an. Die in Kalabrien beheimatete Organisation gilt als eines der größten und mächtigsten kriminellen Syndikate in Europa, Schätzungen zufolge erwirtschaftet die ‚Ndrangheta alljährlich hohe zweistellige Milliardenumsätze.




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