E-Mobilität Stuttgarter Staatstheater künftig nachhaltiger unterwegs

Von Uli Meyer 

Die Stuttgarter Staatstheater wollen die betriebseigenen Fahrzeugeflotte so weit wie möglich auf E-Autos umstellen. Unterstützung gibt’s vom Verband Region Stuttgart.

Regionalpräsident Thomas Bopp (l.) und Marc-Oliver Hendriks, geschäftsführender Intendant der Staatstheater. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Regionalpräsident Thomas Bopp (l.) und Marc-Oliver Hendriks, geschäftsführender Intendant der Staatstheater. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Die Pläne zu einer nachhaltigen betrieblichen Mobilitätsstrategie sind längst geschrieben, jetzt gehen die Staatstheater Stuttgart nach und nach in die Umsetzung über. Am Freitag wurden drei neue Elektrofahrzeuge vorgestellt. Die Flotte mit insgesamt 16 Fahrzeugen soll so weit wie möglich von Verbrennungs- auf Elektroantriebe umgerüstet werden. „Durchschnittlich 20 000 Kilometer ist jedes Fahrzeug jährlich unterwegs, vieles sind kürzere Strecken im Stadtzentrum“, sagt der Technische Direktor Arno Laudel. Mehr kleinere Transporte als bisher sollen auch aufs Fahrrad verlagert werden. Drei Jahre nach der Anschaffung eines ersten Lastenpedelecs will man diese Sparte vergrößern.

Verband Region Stuttgart unterstützt die Staatstheater

Zudem wollen die Staatstheater ihre 1400 Mitarbeiter dazu animieren, bei Dienstfahrten vermehrt den öffentlichen Nahverkehr oder ein Fahrrad statt ein Auto zu nutzen. „Es geht um die Veränderung im Bewusstsein“, sieht Marc-Oliver Hendriks, der geschäftsführende Intendant der Staatstheater, einen größeren Zusammenhang. Erfreut stellt Hendriks dabei eine „progressive Grundhaltung“ bei den Mitarbeitern auf diesem und anderen Gebieten fest. Beispielsweise habe man Pappbecher aus der Kantine verbannt und durch ein Tassen-Sharing ersetzt.

Unterstützt werden die Staatstheater durch den Verband Region Stuttgart. Im Rahmen des Programms „Modellregion für nachhaltige Mobilität“ flossen 59 750 Euro als Co-Finanzierung. „Die Staatstheater sind ein gutes Beispiel und finden hoffentlich Nachahmer bei anderen Institutionen, die ihren Beitrag zur Reduzierung von Schadstoffen und Lärm leisten wollen“, sagt der Verbandsvorsitzende Thomas Bopp.

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