Ebay-Kleinanzeigen wird zehn Jahre alt Schräge Chats, gratis Krabbeltiere und ein Toaster namens Torsten

Zehn Jahre lang gibt es Ebay-Kleinanzeigen  – Zeit für einen Rückblick. Foto: dpa
Zehn Jahre lang gibt es Ebay-Kleinanzeigen – Zeit für einen Rückblick. Foto: dpa

Seit zehn Jahren kann man auf Ebay-Kleinanzeigen kaufen und verkaufen. Immer wieder kommt es dabei zu ungewöhnlichen Inseraten und Chatverläufen. Zum zehnten Geburtstag der Verkaufsplattform haben wir neun besonders skurrile Beispiele gefunden.

Stuttgart - Vor zehn Jahren war die Geburtsstunde des Online-Verkaufsportals Ebay-Kleinanzeigen. Seither wird man dort von alter Kleidung, über das abgenutzte Schuhregal bis hin zu vereinsamten Stofftieren so ziemlich alles los. Jede Minute werden laut dem Unternehmen rund 500 neue Inserate veröffentlicht, die meisten davon in den drei größten Städten Deutschlands.

Dass sich bei so viel Angebot auch mal Kurioses unter die Inserate mischt, hat sich die Facebook-Seite „Best of Kleinanzeigen“ zunutze gemacht. Seit 2018 werden hier die lustigsten Chats und Kleinanzeigen gesammelt und mit den über 500.000 Abonnenten geteilt. Zum zehnten Geburtstag der Verkaufsplattform haben wir neun besonders skurrile Sammelstücke gefunden.

1. Unbekannte Spezies zu verkaufen

Manchmal sind sich die Händlerinnen und Händler wohl selbst nicht ganz sicher, was genau sie da verkaufen – oder wie die Artikel korrekt buchstabiert werden.

2. Manche nehmen es sehr genau

Bei diesem Verkauf einer Motorradjacke gab es für den Interessenten oder die Interessentin gleich noch eine gratis Geschichtsstunde obendrauf.

3. Harry-Potter-Fans greift zu

Teilweise sind die Inserate auf Ebay-Kleinanzeigen wahre Unikate. Diese Spezialanfertigung, ein Harry Potter Beer Pong Set, noch dazu geschenkt, war bestimmt im Handumdrehen vom Tisch. Besonders schön auch der Hinweis ganz zum Schluss: „Keine Abgabe an Muggel“.

4. Perfekt für unterwegs

Genial einfach ist dieses Camping-WC, das man in Wedding abholen kann. Aber ob das wirklich 60 Euro wert ist?

5. Besser nicht nachfragen

Was genau dieser Interessent beziehungsweise die Interessentin mit dem angebotenen Trekkingrucksack anfangen will, möchte man wohl gar nicht wissen. Die Antwort auf die seltsame Anfrage jedenfalls könnte souveräner nicht sein.

6. Wer will diesen gebrauchten Torsten?

Ob hier die Autokorrektur dem Verkaufenden einen Streich gespielt hat oder er seinen Toaster wirklich liebevoll Torsten nennt – wir werden es wohl nie erfahren.

7. Wer nicht will, der hat schon

Der Verkäufer oder die Verkäuferin ist sichtlich bemüht, ein gutes Angebot zu machen. Aber manche mögen scheinbar einfach keine krummen Preise.

8. Die Spinne gibt es gratis dazu

Hier verkauft zweifelsohne eine Person mit Spinnenphobie ihren alten Staubsauger.

9. Gott zum Gruße, werter Handelsmann

Nach diesem Chatverlauf zu urteilen haben sich da zwei wortgewandte Menschen gefunden. Nur ein kleiner Fehler zerstört das hohe Niveau des Gesprächs: „Seit“ statt „Seid“.




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