Ebola Guinea spricht nach sieben bestätigten Fällen von „Epidemie“

Das Ebola-Virus war erstmals 1976 im Norden der Demokratischen Republik Kongo registriert worden und ist nach einem dortigen Fluss benannt (Archivbild). Foto: dpa/Mark Naftalin
Das Ebola-Virus war erstmals 1976 im Norden der Demokratischen Republik Kongo registriert worden und ist nach einem dortigen Fluss benannt (Archivbild). Foto: dpa/Mark Naftalin

Die Gesundheitsbehörde im westafrikanischen Guinea spricht nach mehreren bestätigten Ebola-Fällen von einer „Epidemie“. Das Labor in Conakry habe die Existenz des Ebola-Virus bestätigt.

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Conakry - Im westafrikanischen Guinea spricht die Gesundheitsbehörde nach mehreren bestätigten Ebola-Fällen von einer „Epidemie“. Das Labor in Conakry habe „die Existenz des Ebola-Virus bestätigt“, sagte der Leiter der nationalen Gesundheitsbehörde, Sakoba Keïta, am Sonntag nach einer Dringlichkeitssitzung. Es gebe sieben bestätigte Fälle, darunter drei tödliche. 

Gesundheitsminister Rémy Lamah hatte am Vortag von vier Ebola-Todesfällen gesprochen. Die ersten Ebola-Toten seit dem Jahr 2016 habe es in der Region Nzérékoré im Südosten des Landes gegeben, sagte Lamah am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind sehr besorgt.“ 

Virus ist nach Fluss benannt

In dem westafrikanischen Land waren zwischen 2013 und 2016 rund 2500 Menschen an der Viruskrankheit gestorben. In der Region Westafrika starben damals mehr als 11.300 Menschen.

Das Ebola-Virus war erstmals 1976 im Norden der Demokratischen Republik Kongo registriert worden und ist nach einem dortigen Fluss benannt. Die Betroffenen leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie in an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.




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