Ehemaliger Basketball-Star Spendabler Ex-Sportler – wie Michael Jordan gegen Hunger kämpft

Ex-Basketballer Michael Jordan zeigt sich spendabel für einen guten Zweck. Foto: AP/Gerry Broome
Ex-Basketballer Michael Jordan zeigt sich spendabel für einen guten Zweck. Foto: AP/Gerry Broome

Michael Jordan war als Sportler bekannt für seinen Erfolgshunger – nun sorgt er sich um Menschen, die täglich darum kämpfen müssen, überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Darum ist er unser Sportsfreund des Tages.

Stuttgart - Man muss sich schon in den vergangenen Jahren keine Sorgen um die finanzielle Kraft des Michael Jordan machen. Auf rund 1,3 Milliarden Euro wird das Vermögen des US-Amerikaners geschätzt. Kein Wunder, war Jordan doch einst nicht nur der beste Basketballer der Welt, holte sechs NBA-Titel und schaffte es 14-mal ins All-Star-Team. Michael „Air“ Jordan war auch eine Werbeikone. Im Sportler-Ruhestand lebt es sich für den einstigen Korbjäger also ganz gut, und wenn dann nebenbei noch mal ein bisschen was draufkommt aufs Konto – umso besser.

Lesen Sie hier: Emotionaler Abschied von Diego Maradona beim SSC Neapel

„The Last Dance“ hieß die zehnteilige Dokumentation über Jordans Karriere, die kürzlich bei ESPN zu sehen war. Der Hauptdarsteller verdiente mit – und gibt nun einen Teil dieser Einnahmen für einen guten Zweck wieder aus. Der 57-Jährige spendet zwei Millionen US-Dollar (rund 1,68 Millionen Euro) an die Hungerhilfe der USA, „Feeding America“. Die Hilfsorganisation hatte kürzlich gewarnt, dass mehr als 54 Millionen Amerikaner bald mit Ernährungsunsicherheit konfrontiert sein könnten.

Lesen Sie hier: Großes Interview mit Sven Hannawald

„In diesen herausfordernden Zeiten und in einem Jahr unvorstellbarer Schwierigkeiten aufgrund von Covid-19 ist es wichtiger denn je, innezuhalten und sich zu bedanke“, sagte Jordan. Er sei „stolz darauf“, zusätzliche Einnahmen aus „The Last Dance“ an Menschen zu spenden, die auf Lebensmittel dringend angewiesen seien. Diese Geste zeigt: Michael Jordan hat auch ein großes Herz. Wer die Doku sah, war sich da übrigens nicht immer ganz sicher. Man sah dort vor allem eines: Jordans Erfolgshunger.

Unsere Empfehlung für Sie