Anna-Lena Grieb betreut fortan die Gemeindewälder Ehningen und Magstadt. Es warten große Aufgaben auf sie.

Anna-Lena Grieb heißt die neue Revierförsterin für Ehningen und Magstadt. Sie übernimmt die Verantwortung für die Gemeinde- und Privatwälder auf den Gemarkungen Magstadt und Ehningen. Grieb folgt auf Jochen Müller, der nach 42 Dienstjahren und fast 27 Jahren als Revierleiter in den Ruhestand verabschiedet wurde.

 

Anna-Lena Grieb ist im Landratsamt Böblingen keine Unbekannte. Seit Januar 2024 war sie im forstlichen Innendienst für die Öffentlichkeitsarbeit, die forstliche Förderung und die Waldpädagogik zuständig. Ihre Laufbahn begann mit einem Studium an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg. Praktische Erfahrung sammelte sie anschließend mehrere Jahre als Forstrevierleiterin im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Nun kehrt sie in die Praxis zurück und freut sich auf die neuen Aufgaben. Die ihr anvertrauten Kommunalwälder sind geprägt von einerseits jungen Waldflächen, die nach dem Sturm „Lothar“ 1999 entstanden sind, und andererseits von wertvollen alten Baumbeständen. „Große Aufgabe wird es sein, die jungen Wälder fit für die Zukunft zu machen“, betont die neue Forstrevierleiterin. Bei den Altbeständen sieht sie die Verantwortung darin, die nächste Waldgeneration klimastabil zu begründen. „Hier werde ich neben den heimischen Baumarten auch auf fremdländische Baumarten setzen, die aus klimatischen Verhältnissen stammen, welche wir bis Ende dieses Jahrhunderts auch hier in unserer Region haben werden.“

Die Herausforderungen im Forstrevier Magstadt sind vielfältig: die Gewährleistung der Verkehrssicherheit entlang der Straßen, die Vermittlung zwischen den Interessen der Erholung im Wald und der notwendigen Waldbewirtschaftung sowie die langfristige Anpassung der Wälder an den Klimawandel.

„Trotz aller Herausforderungen freue ich mich auf die Gestaltung der Wälder von morgen, weg von wenigen Hauptbaumarten hin zu vielfältigen, gemischten Wäldern“, sagt Grieb.