Eichenprozessionsspinner in Sindelfingen Achtung vor diesen haarigen Raupen!

Der Eichenprozessionsspinner hat sich erneut zu einer echten Plage entwickelt Foto: jps
Der Eichenprozessionsspinner hat sich erneut zu einer echten Plage entwickelt Foto: jps

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben sich im Stadtgebiet Sindelfingen enorm vermehrt. Die Stadt erklärt, was sie dagegen tut.

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Sindelfingen - Zurzeit sind im Sindelfinger Stadtgebiet vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners zu beobachten. Sie sind auf der Suche nach geeigneten Nahrungs- und Nistplätzen, bevor sie sich in typischen Gespinstnestern verpuppen. Dazu wandern sie in langen Ketten auf dem Boden, an Stämmen und im Bereich der Astansätze.

Die heranwachsenden Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden sehr feine Brennhaare aus, die bei Berührung leicht brechen und den darin befindlichen Giftstoff freisetzen. Es wird in einer städtischen Pressemitteilung ausdrücklich davor gewarnt, die haarigen Raupen anzufassen. Ein direkter Kontakt mit den Raupen oder Gespinstnestern kann bei Menschen zu starkem Juckreiz, Reizungen der Bindehaut oder der Atemwege führen. Im Einzelfall können schwere allergische Reaktionen ausgelöst werden.

Aufgrund der Witterung fanden die prophylaktischen Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf städtischen Grundstücken im Stadtgebiet Anfang Juni statt. Hierbei wurden gezielt Problemstellen behandelt. „Dennoch ist die zu beobachtende Population derzeit sehr hoch“, heißt es weiter.

Die Plagegeister werden abgesaugt oder abgeflammt

Die Entfernung der Raupen beziehungsweise Gespinstnester geschieht nun durch Absaugen mit Spezialsaugern beziehungsweise durch Abflammen. Diese Maßnahmen werden vom städtischen Grünpflegebetrieb vornehmlich in stark frequentierten städtischen Anlagen wie Schulen, Kitas, Spielplätzen oder anderen öffentlichen Einrichtungen durchgeführt. Im übrigen Stadtgebiet werden stark betroffene Bereiche mit Warnschildern versehen. Im Wald werden in der Regel keine Maßnahmen vorgenommen.

Das Ministerium empfiehlt, die Raupen erst dann zu entfernen, wenn sie sich in den Gespinsten verpuppt haben. Durch diese Vorgehensweise würde ein möglichst großer Effekt bei der Beseitigung erzielt und die gesundheitliche Gefährdung der eingesetzten Mitarbeiter verringert.

Weitere Informationen finden sich unter

www.fva-bw.de im Netz.




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