Ein Jahr „Fridays for Future“ Hat die Bewegung die politische Einstellung von Stuttgartern verändert?

Von Siri Warrlich 

Ende November 2018 haben Schüler in Stuttgart das erste Mal unter dem Motto „Fridays for Future“ demonstriert. In einer Video-Umfrage sagen Passanten, was sich durch die Demos verändert hat.

Stuttgart - Als „Fridays for Future“ am 30. November 2018 das erste Mal in Stuttgart demonstrierte, waren nur fünf Menschen dabei. Nisha Toussaint-Teachout, die sich im Stuttgarter Organisationsteam der Gruppe engagiert, erinnert sich an den Tag. Innerhalb von einem Jahr ist viel passiert. Die Bewegung ist deutschlandweit stark gewachsen und hat sich professionalisiert.

In Arbeitsgruppen beackern die Schüler Themen wie ihre politischen Forderungen, Finanzen oder ihren Newsletter. „Fridays for Future“ hat mittlerweile sogar einen eigenen Podcast, hat ein großes Sommercamp in Dortmund organisiert und beim letzten globalen Klimastreik Ende September bundesweit 1,4 Millionen Menschen dazu gebracht, für mehr Klimaschutz auf die Straße zu gehen.

Hat sich durch „Fridays for Future“ Ihre Einstellung geändert?

Innerhalb von relativ kurzer Zeit hat die Gruppe also viel erreicht. Oder trügt der Schein? In den letzten Wochen kämpft „Fridays for Future“ Stuttgart mit einem Rückgang der Teilnehmerzahlen bei den Demonstrationen.

Am Ende wird Politik mit Mehrheiten gemacht. Welche Gesetze im Bezug auf den Klimaschutz in Deutschland in den nächsten Jahren auf den Weg gebracht werden, wird stark davon abhängen, wie die Wahlentscheidung der Menschen – etwa bei der nächsten Bundestagswahl – ausfallen wird. Wir haben Passanten in der Stuttgarter Innenstadt gefragt: Hat sich durch „Fridays for Future“ Ihre politische Einstellung geändert? Was haben die Demos bewirkt? Und was wäre Ihre Botschaft an Aktivisten der Gruppe? Die Antworten gibt’s im Video.