Ein Jahr vor dem Start der Remstal-Gartenschau Auf diese Highlights freuen wir uns

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Der Countdown läuft: Am 10. Mai 2019 wird die Remstal-Gartenschau eröffnet. Genau ein Jahr zuvor soll eine große Wanderung schon einmal Appetit darauf machen. Wir geben einen thematischen Überblick über die Projekte der 16 teilnehmenden Kommunen.

Das Remstalkino bei Beutelsbach ist ein Bürgerprojekt für die Remstal-Gartenschau, das bereits realisiert wurde. Foto: Gottfried Stoppel
Das Remstalkino bei Beutelsbach ist ein Bürgerprojekt für die Remstal-Gartenschau, das bereits realisiert wurde. Foto: Gottfried Stoppel

Rems-Murr-Kreis - Mehr als 700 Wanderer machen sich am 10. Mai auf den Weg durch das Remstal: Der Stichtag – 365 Tage vor der Eröffnung der Remstal-Gartenschau – wird mit einer 24- und einer 12-Stunden Wanderung begangen. Am gleichen Tag lädt Waiblingen zu einem Familientag rund um die Gartenschau in die Talaue, auch Kernen veranstaltet einen Gartenschautag. Nicht nur bei solchen Veranstaltungen rückt die Landesgartenschau im Remstal spürbar näher: Kaum eine Woche vergeht, ohne dass in einer der 16 teilnehmenden Kommunen ein Spatenstich für ein Gartenschauprojekt stattfindet, dass zu Infoveranstaltungen geladen wird, Ehrenamtliche planen oder sich die Stadtoberhäupter zu gemeinsamen Sitzungen treffen.

Die Organisation der Remstal-Gartenschau ist eine besondere Herausforderung. Noch nie hat sich eine Landesgartenschau über 16 Kommunen, drei Landkreise und 80 Kilometer erstreckt. Neu ist auch, dass viele Angebote nicht auf einem klassischen Gartenschaugelände stattfinden, sondern dass diese kostenfrei sind und erwandert oder mit dem Rad angefahren werden können. Jede Kommune plant und baut eine Vielzahl an Projekten. Wie ist der Stand ein Jahr vor der Gartenschaueröffnung? Ein Überblick:

Angebote für Familien

In fast allen Gartenschaukommunen werden neue Spielmöglichkeiten für Kinder gebaut oder bestehende aufgerüstet. Dabei bleibt es nicht beim klassischen Trio aus Rutsche-Schaukel-Sandkasten – es entstehen fantasievolle Spielplätze im Wald, in der Stadt oder direkt am Fluss. Los geht es wenige Meter neben der Remsquelle mit einem Spielplatz direkt an der dortigen Forellenzucht. Am Marktplatz in Plüderhausen entsteht eine Spielfläche für mehrere Generationen, in Urbach wird es oberhalb des Bergrutsches abenteuerlich zugehen mit einer Seilbahn, Spielhäuschen, Waldsofa und Co. Der naturnahe Wasserspielplatz in Remshalden wird verdoppelt und soll zum Matschen animieren, in Remseck kann in Zukunft direkt am Neckarstrand gespielt werden. Eine 800 Meter lange „Herzogliche Kugelbahn“ entsteht in Kernen und soll nebenher noch den Landschaftsraum Wald, Weinanbau und Streuobstwiesen näher bringen. Auch an Jugendliche ist gedacht: In Lorch wird eine neue BMX-Strecke gebaut, und in Waiblingen entsteht ein Skaterpark. Zudem wird es für Familien einige neue Wandermöglichkeiten geben: Auf dem Waldtierpfad in Urbach sollen sich die jungen Besucher dem Wald und seinen Bewohnern spielerisch nähern, rund um Winterbach entsteht ein Fünf-Kilometer-Erlebniswanderweg unter der Federführung des Land-Art-Künstlers David Klopp .