Ein Schwabe hilft Nepal Die Kinder von Chyangmityang

Mädchen haben in Nepal noch immer schlechtere Startchancen. Foto: Wolfgang Henzler 9 Bilder
Mädchen haben in Nepal noch immer schlechtere Startchancen. Foto: Wolfgang Henzler

Von der Zahncreme bis zum Eisenofen: Der 65-jährige Schwabe Wolfgang Henzler leistet mit seinem Verein Entwicklungshilfe in Nepal.

Wirtschaft: Inge Nowak (ino)

Lichtenstein/Chyangmityang - Wer in Chyangmityang lebt, hat vor allem eines: Kondition. Das kleine Dorf im Himalaja ist neun Jeep-Stunden und weitere fünf Stunden Fußmarsch von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu in Richtung Nordosten entfernt. Weitverstreut schmiegen sich die geschätzt 45 Häuser an den Berg. Das Dorf liegt auf knapp 3000 Meter über Meeresspiegel. Das ist keine beeindruckende Höhe in einem Land, das neben dem Mount Everest noch sieben weitere der zehn höchsten Berge der Welt beheimatet und in dem 40 Prozent der Fläche sowieso über 3000 Meter liegen. Wer Chyangmityang besucht, erlebt einen Ausflug in die Vergangenheit – in eine Zeit, als es keinen Strom, keine Dusche, kein sauberes Trinkwasser, nicht mal fließendes Wasser und ein Klohäuschen in der Natur gab. Doch ist in Chyangmityang auch Aufschwung zu erleben. Und daran hat Wolfgang Henzler seinen Anteil.

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